Gerald Reischl

8. Januar 2008 – Eine coole Oberfläche

Bei der CES bekamen wir österreichischen Journalisten, meine liebe Kollegin Geli Simma von Ö3, Helmut Spudich vom Standard und ich von Microsofts Direktor Mark Bolger eine Exklusiv-Demo des intelligenten Tisches von Microsoft, Surface. Wirklich ein „geiles“ Ding – man verzeihe mir die bodenständige Ausdrucksweise. Der Tisch ist berührungssensibel und ist ein wirklich nettes Multimedia-Spielzeug. Er hat in seinem Inneren fünf Kameras, die das Display im Auge behalten und auf jede Berührung hin eine Reaktion des Rechners veranlassen. Mit den intelligenten Tischen sollen künftig Geschäfte ausgestattet werden. Bill Gates hat bei seiner Eröffnungsansprache demonstriert, wie man sein eigenes Snowboard damit designen kann. Man wählt aus dem gewünschten Brett und dem passenden Design, bestimmt Farbe und Größe und zieht es einfach auf ein virtuelles Snowboard auf dem Surface. Alles mit den Fingern. Wir Österreicher bekamen von Mark Bolger einen virtuellen Weinkeller zu sehen. Man tippt auf ein Weinkeller-Symbol und kann zwischen verschiedenen Flaschen wählen und bekommt sogar Infos wie Videos vom Weinort etc. geliefert. Und das Bild hier entstand spontan. Man legt einfach eine Kamera auf den „Surface“, sofort springen die Fotos auf den Tisch und können betrachtet, vergrößert oder als virtuelle Postkarte verschickt werden.
surface2.jpgAlso mit diesem Gerät dürfte Microsoft ein echter Knüller gelungen sein. In etwa drei bis fünf Jahren soll er konsumentenmarktreif sein. Derzeit kostet so ein Tisch bis zu 7500 Euro und wird noch im Frühjahr erstmals in Hotels eingesetzt.

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