Da ich kein Spieler bin – mein Leitsatz lautet: Geld muss man sich verdienen, es wird einem nicht geschenkt – üben die Roulette- und Poker-Tische sowie die verschiedenen Automaten hier in Las Vegas eher keinen Reiz auf mich aus. Spannend finde ich aber die vielen Shows, die in den diversen Hotels über die Bühnen gehen und ein wenig für Abwechslung im CES-Stress sorgen. Gestern waren wir bei „KA“, ein Programm vom Cirque de Soleil, der in Las Vegas allein mit fünf Shows vertreten ist – „O“ (eine sensationelle Wassershow, hab ich im Vorjahr gesehen), „Mystere“ (während unseres Aufenthalts leider Pause), „Zumanity“ (erotische Show – na ja, haben wir im Vorjahr gesehen - no comment), die Beatles-Show „Love“ (sehen wir uns heute an) und eben KA.
Es war, auf einen Nenner gebracht, ein Erlebnis. Nicht nur die Show an sich, „O“ hat mir besser gefallen, aber die Bühnentechnik. Gewaltig. Es ist die modernste und wohl auch teuerste Theaterbühne der Welt, die sich praktisch in alle Himmelsrichtungen drehen und wenden kann. Wir saßen in der achten Reihe und hatten einen guten Blick auf die Technik, die hinter dieser 360-Grad schwenkbaren Bühne steckt, die an verschiedenen Hydraulik-Systemen hängt. Die ganze Produktion, sie hatte 2005 Premiere, soll 150 Millionen Dollar gekostet haben.
