Gerald Reischl

19. Oktober 2008 – 5. Auflage der “Google-Falle” ist am Markt

In diesen Tagen kommt die fünfte Auflage der „Google Falle“ auf den Markt – eine „aktualisierte Neuauflage“, wie auch der roten Schrift (Stempel) am Cover zu erkennen ist. Da ich mittlerweile mehrmals gefragt wurde, was alles neu ist, gebe ich hier kurz Auskunft.

Aktualisierte Auflage

Also es ist, das trau ich mir mit Fug und Recht behaupten, das aktuellste Google-Buch am Markt, weil ich es völlig überarbeitet und den aktuellen Entwicklungen angepasst habe. Sämtliche neuen Ereignisse wurden in der neuen Version berücksichtigt. Es gibt nicht nur ein neues Vorwort, sondern zwei komplett neue Kapitel, der – weil das Buch ja nicht mehr Seiten haben durfte – das Glossar zum Opfer gefallen ist (ich werde es, wenn Bedarf besteht, online stellen).

Die zwei neuen Kapitel heißen „Mit Chrome ins Web – ein Browser mit Kratzern“ sowie „Überraschungseier – Fast überall ist Google drin“. Von der Viacom-YouTube-Causa über die in Deutschland entstandene und durch das Buch ausgelöste Google Analytics-Debatte („Google Analytics ist ein datenschutzwidriger Service“, sagten dazu die Datenschutzbeauftragten von Berlin, Alexander Dix, und Schleswig-Holstein, Thilo Weichert) bis hin zum aktuellen Google-Chrome-Launch – alle heiklen Themen werden im Buch umfassend behandelt. Auch die bestehenden Kapitel habe ich auf den aktuellsten Stand gebracht. Auch dem Google-Phone, das kürzlich in New York von T-Mobile als G1 vorgestellt worden ist, habe ich einen großen Platz eingeräumt und auf die Gefahren dieses „Peilsenders in der Hosentasche“ hingewiesen. Den Namen G1 wusste ich zwar noch nicht, die Details waren mir aber schon bekannt.
Bestellen kann man das Buch hier:

Die Problematiken in der „Google Falle“ sind aktueller denn je.

zu “5. Auflage der “Google-Falle” ist am Markt”

  1. 19.10.2008 - Herbert schreibt

    Google veröffentlicht auch sämtliche Lesermeinungen-konkret vom Standard- so daß bei Namenseingabe alle bisherigen Meinungen des Lesers, der auf Vertraulichkeit hoffte, für jedermann sichtbar wird.Für die Beurteilung der pol.Einstellung durch zukünftige Arbeitgeber sicher nicht erstrebenswert. Für einen Pensionisten-wurscht!!Herzl.Gruß

  2. 19.10.2008 - Franz Fiala schreibt

    Sehr geehrter Herr Reischl! Ich habe Ihr Buch schon bestellt und freue mich schon auf die Lektüre. Eines möchte ich aber gleich vorweg anmerken: Sie schreiben, dass der Dienst “Google Analytics” ein datenschutzwidriger Service wäre, doch nutzen sie ihn munter auf Ihrer Webseite, er ist ja wirklich praktisch für Webmaster. Ihr Arbeitgeber Kurier nutzt wieder in seinem Suchprogramm die Benutzerdefinierte Google Suche mit automatischer Inserateneinblendung. Sitzen wir nicht alle in der Falle, die Sie hier orten?
    Franz Fiala

  3. 19.10.2008 - Granit Arbeitsplatten schreibt

    Hallo Herr Reischl. Ich werde mir die 5 Auflage auf jedenfall bestellen. Ich habe bisher die 3.Auflage gelesen und dachte bisher auf dem neuesten Stand zu sein. Aber weit gefehlt. Ich hoffe das sich mien Blick in die Welt des Großen Gs erweitert.

  4. 19.10.2008 - Thomas Kutschi schreibt

    Zum Kommentar von “Herbert” weiter oben: wenn ich in einem Forum unter vollem Namen poste darf ich mich wohl kaum aufregen, dass dieser Kommentar später noch auffindbar ist. Das Web hat ein sehr gutes Gedächtnis (nicht nur über Google übrigens).

  5. 19.10.2008 - Joachim schreibt

    Guten Tag,
    ich habe gerade die Google-Falle, allerdings die 1. Auflage gelesen und fand das Buch sehr informativ, den Grad der Verteufelung aber um einiges zu hoch. Jeder, der einigermaßen mündig mit dem Internet umgeht, dürfte wohl nur unverfängliche Informationen an Google liefern, und sollen sie mir doch Werbung bis zum Gehtnichtmehr auf den Hals schicken, ich entscheide, ob, und wenn ja, was ich kaufe.
    Wobei anzumerken wäre, daß penetrante Werbung bei mir in der Regel eine kontraproduktive Reaktion auslöst, indem ich eher ein Konkurrenzprodukt als das beworbene kaufe, es sei denn, daß ich das beworbene Produkt unumgänglich brauche, weil es dazu keine Alternative gibt.
    Was GoogleMail betrifft, kann ich nur Lob aussprechen. Ich hatte vorher gmx.de und da hatte wohl jemand unberechtigt meine Adresse gekapert und benutzte sie als Drehscheibe für seine Sch…mails. Seitdem ich zu GoogleMail gewechselt bin, ist Ruhe, ich habe seitdem max. 10 angebliche Spams bekommen, witzigerweise jedesmal (bestellte)Infobriefe von staatlichen, bzw. städtischen Theatern, sollte Google etwa eine kulturfeindliche Politik fahren?
    Ein kritisches Wort zur Sprache des Buches. Mir mißfällt, wie wenig Sorgfalt auf Orthographie, Interpunktion, korrekte Worttrennung und grammatikalische Korrektheit verwendet wurde, auch sollten in einem Buch für den deutschsprachigen Raum möglichst keine Austriazismen verwendet werden, da diese im größten Geltungsbereich, Deutschland, unverständlich sein könnten.
    Den Begriff “finkeln” habe ich trotz Google nicht entschlüsseln können.

  6. 19.10.2008 - reischl schreibt

    hallo joachim,
    danke für ihr feedback. leider haben sie die 1.auflage gelesen, die a) eine ziemliche schnellschussaktion war..daher gab es auch einige austriazismen, die mittlerweile beseitigt worden sind. für die 6.auflage habe ich rund 50 seiten neu verfasst.
    wenn jeder einigermaßen mündig mit dem internet umgehen würde, bräuchte es bücher wie die googlefalle nicht. sie dürfen web-user nicht überschätzen….
    ad verteufelung - die einen sagen ich verteufle, die anderen, ich sei viel zu freundich und hätte noch härter schreiben müssen…
    jedem recht getan, ist eine kunst die niemand kann….

    gefinkelt bedeutet raffiniert, trickreich

  7. 19.10.2008 - Steffan Fried schreibt

    Also ich bin nur durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen und bin erschrocken als ich das gelesen habe.Ich wusste nicht das es wirklich so schlimm ist mit Google, aber gut zu wissen und ein Anreiz sich darüber mehr Gedanken zu machen und sich zu erkundigen.
    MFG

  8. 19.10.2008 - La Martina schreibt

    Möchten Sie alle schreiben ein Buch über Bing?

  9. 19.10.2008 - cialis schreibt
  10. 19.10.2008 - viagra schreibt
  11. 19.10.2008 - flaneur_txt schreibt

    Hallo.
    Ich mochte mit Ihrer Website http://www.reischl.com Links tauschen

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