Kommenden Freitag, 11.7., wird in Österreich das iPhone 3G gelauncht. T-Mobile hat bereits jetzt die Tarife und die aktuellen Preise online gestellt - allerdings nicht im öffentlichen Bereich, sondern unter der URL iphone.t-mobile.at….das wurde von www.rauschkinda.at entdeckt. demnach wird das iPhone zwischen 199 und 299 Euro kosten. An monatlicher Gebühr werden 39 bzw. 55 Euro verrechnet…
Do, 03.07.2008 – T-Mobiles iPhone 3G-Tarife
Di, 01.07.2008 – Heute in der ORF-Sendung “Konkret” (18.30): Die Roaming-Gefahren
Das Handy im Urlaub gehört zur Standardausstattung, doch beim Telefonieren im Ausland sollte man einige Regeln beachten, um nicht böse Überraschungen zu erleben. Im heutigen “Hightech-Corner” in der ORF-Sendung “Konkret” dreht sich alles um das Thema “Roaming”. Auch die Thematik “Datenroaming” wird behandelt; warum man im Ausland auf das Surfen mit Notebook und Datenkarte bzw. das Downloaden von Musik oder E-Mails verzichten sollte.
So, 29.06.2008 – Datenroaming: Der Mega-Nepp mit Megabyte
Vorausschickend möchte ich sagen, dass ich kein Kunde von „Drei“ bin, aber an „Drei“ sollten sich die großen Betreiber, also T-Mobile oder die Vodafone-Group ein Beispiel nehmen.
Warum? Hier ist die Antwort. Diese Woche gab es von T-Mobile eine Pressekonferenz, bei der die neuesten Roaming-Tarife präsentiert wurden. In der anschließenden Presseaussendung lockte man dann mit der Betreffzeile: T-Mobile senkt Preise für Daten-Roaming um bis zu 75 Prozent. Was viel klingt, ist genau genommen nichts. Finger weg, kann ich da jedem nur raten, der vermeiden will, dass er nach seiner Auslandsreise mit einer hohen Telefonrechnung konfrontiert ist.
Die „sensationelle“ 75-prozentige Tarifsenkung bedeutet, dass Kunden, die mit ihrem Handy oder ihrer Datenkarte bzw. Daten-USB-Stick im Ausland E-Mails abrufen, hochladen oder einfach nur im Web surfen, pro anfallendem Megabyte 2 Euro zahlen müssen.
Das ist meiner Meinung nach ein Mega-Nepp.
2 Euro pro Megabyte bedeuten nämlich folgendes:
+ Wer sich – sagen wir Italien – einen Song auf iTunes downloadet, der im Schnitt vier Megabyte groß ist, zahlt im Ausland zusätzlich zu den 99 Cent, die das Lied kostet, 8 Euro für das Downloaden.
+ Wer seine – sagen wir Griechenland - E-Mails downloadet und etwa ein Mail empfängt, dem zwei Fotos mit je 3 MB Größe angehängt sind, zahlt 12 Euro.
+ Wer – in Portugal – eine halbe Stunde im Web surft, und sich im Ausland informieren will, was auf den verschiedenen Nachrichtenseiten geschrieben steht, wird – abhängig von der Größe der Webseiten (wie viele Fotos sind eingebunden, wie viel Text etc.) – auch ziemlich zur Kasse gebeten.
Die heimischen Betreiber rühren ja fleißig die Werbetrommel für das mobile Breitband. 5G Download-Volumen bekommt man schon um maximal 30 Euro pro Monat – die Tarife von A1, T-Mobile, One und Drei schwanken da zwischen 20 und 30 Euro. Wer im Ausland 5 Gigabyte downloaden würde, zahlt 10.000 Euro. Richig gelesen: 10.000 Euro würde T-Mobile jemandem verrechnen, der mit seinem Notebook samt Datenkarte während seines Urlaubs 5 GB down- oder uploadet. Ok, 5 GB sind viel. Sagen wir, es sind nur 500 MB in den zwei Urlaubswochen. Dann fallen eben „nur“ 1000 Euro an.
Mobile Informationsgesellschaft?
Ich kenne einige Beispiele von Notebook-Besitzern, die dachten, sie könnten ihre Auslandsreise zum Arbeiten nutzen. Für mich ist das einer der größten Widersprüche der so genannten Mobilen Informationsgesellschaft und des Slogans „Immer und überall online“. Die Tarife setzen die Grenzen. Was aber nicht sein müsste, nicht sein dürfte.
Und nun sind wir bei – wie schon eingangs erwähnt – Drei. An Drei sollten sich die Großen insofern ein Beispiel nehmen, weil Drei mit dem Tarif „3LikeHome“ etwas anbietet, was vorbildhaft ist: In Ländern, in denen Drei vertreten ist, ob Italien, Großbritannien, Hongkong oder Australien, zahlt man das Gleiche wie wenn man in Österreich telefonieren bzw. mit dem Notebook surfen würde. Das nenn ich kundenfreundlich, das nenne ich transparent und das nenne ich fair.
Touristen als Melkkühe
Ich frage mich aber, warum es nicht T-Mobile schafft, die weltweit vertreten sind, einen solchen Tarif anzubieten? Warum hat die Vodafone-Gruppe, der A1 angehört und die ebenfalls global tätig sind, nicht einen solchen Tarif im Programm? Warum ziert sich Orange, der One angehört, einen solchen Tarif anzubieten? Weil es ihnen Umsatzeinbußen brächte. Weil Roaming, ob Telefon oder Datenroaming, viel Geld bringt. Bei uns in Österreich kann man ja ob der Billig-Tarife keinen Gewinn mehr machen. Die Einnahmen macht man mit ausländischen Gästen, die im Land telefonieren und mit den eigenen Leuten, die das Handy im Ausland nutzen. Ich gebe der EU-Kommissarin Viviane Reding Recht, wenn sie die Betreiber kritisiert und diese zu günstigen Roaming-Tarifen verpflichten will.
Internet-Cafes sind günstiger
Jene, die im Ausland nicht auf Web oder E-Mails verzichten wollen/können, sollten in ein Internet-Cafe gehen oder in das Business-Center des Hotels. Oder wie wäre es einmal damit, den Urlaub dazu zu nutzen, gänzlich auf Handy oder E-Mail und Web zu verzichten – ist ziemlich erholsam, auch wenn man sich die ersten drei Tage daran gewöhnen muss…
So, 15.06.2008 – Warum das neue iPhone 3 G ein Renner wird
Als einer von elf europäischen Journalisten war ich diese Woche „Zeuge“, wie Steve Jobs im Moscone Center in San Francisco das neue „iPhone 3G“ vorgestellt hat. Er machte es ziemlich spannend, weil er erst nach fast eineinhalb Stunden das iPhone präsentierte…Ich hatte mir ehrlich sogar Sorgen gemacht, dass er es gar nicht vorstellt und ich umsonst in die USA gereist bin. Denn vor der iPhone 3G-Vorstellung stellten zehn Entwickler neue Applikationen für das iPhone her – von Spielen über medizinische Anwendungen (3D-Körperscan) bis hin zu einer Applikation, die aus einem iPhone ein beliebiges Musikindustrie macht – auf dem Display wird eine Klavier-Tastatur eingeblendet, ein Schlagzeug, die Saiten einer Bassgitarre etc. – Bin gespannt wann es die erste iPhone-Band geben wird. Zwar gibt es schon die ersten Pianisten, aber noch keine Band…
Als es aber dann soweit war und Jobs das iPhone 3G zeigt, gab es, wie bei Apples Veranstaltungen üblich, ein Gejohle und Applaus im Saal, das mich immer wieder an die Reaktionen erinnert, die ein Prediger in einer dieser amerikanischen Kirchen-TV-Shows auslöst. Eine Jobs-Keynote muss man einmal erlebt haben, ist schon was eigenartig Besonderes…![]()
Zurück zum iPhone 3G – endlich hat es UMTS und HSDPA sowie GPS – aber leider keine bessere Kamera. Mit 2 Megapixel Auflösung ist die integrierte Kamera eher unterdurchschnittlich. Eine 3- oder gar 5 Megapixel-Cam wäre zwar besser gewesen, dann hätte aber Apple nicht den angestrebten Preis für die 8GB-Variante von 199 Dollar halten können. Denn, und diesen Satz haben sich alle Journalisten notiert: „Das iPhone wird weltweit nicht teurer als 199 Dollar sein“, sagte Jobs. Das wären umgerechnet etwa 150 Euro für die 8-GB-Variante. Die 16-GB-Version des iPhones 3G wird 229 Euro aufwärts kosten.
Der Hype geht jetzt erst richtig los
Schon um das alte iPhone hat es einen Mega-Hype gegeben, das neue wird diesen Hype noch verstärken. Mit der ersten iPhone-Variante, von der weltweit sechs Millionen Stück verkauft worden sind, hat Apple Erfahrungen auf dem Handy-Markt gesammelt (etwa, dass die Exklusivitäts-Kooperation mit einem Betreiber nicht sehr sinnvoll ist, will man große Mengen des Handys an Frau und Mann bringen, auch, dass in Europa die Handy-Uhren ein wenig anders gehen als in den USA). Mit dem neuen iPhone 3G will es Steve Jobs aber wissen und ein Gerät bringen, das weltweit ein Renner werden soll. In 70 Ländern wird es das iPhone 3G zu kaufen geben, mit dem es Jobs aber nicht nur auf andere Handy-Hersteller abgesehen hat, sondern auch auf Spiele- und Navi-Hersteller sowie auch auf Blackberry-Nutzer.
Der Preisverfall
Von 599 auf 199 Dollar wurde der Preis gesenkt, ein Preisverfall, der in der Handy-Branche unüblich ist. Aber Apple will den Massenmarkt erreichen, das iPhone zu einem Standard-Handy machen, das für jeden erschwinglich sein soll. (Motorola hatte seinerzeit beim Rasierklingen-Handy Razr kräftig zulegen können, weil es schon ab 99 Euro angeboten worden war.) In Österreich wird es das iPhone 3 G ab 119 Euro geben – bei T-Mobile und einem Zwei-Jahres-Vertrag von 39 Euro im Monat. One wird das Handy um 149 und 229 Euro (16 GB) anbieten. Monatlich zahlt man im Schnitt dann etwa 35 bis 39 Euro – alles inklusive. (außer Gespräche ins und im Ausland, versteht sich.) Mehr Infos gibt es auf den Webseiten von One und T-Mobile.
Das Navi-iPhone
Wie gesagt will Apple Konsumenten aber nicht nur mit dem Preis überzeugen, sondern sie sollen auch von den Funktionen begeistert sein:Das integrierte GPS-Modul verwandelt das iPhone in ein echtes Navigationsgerät. Freilich gibt es auch mit Handys wie dem Nokia N95, SonyEricssons W760i oder Garmins nüvifone Mobiltelefone mit integriertem GPS, der Unterschied: Das iPhone-Display ist so groß wie jenes von herkömmlichen Navigationsgeräten wie etwa das Garmin nüvi 250 oder TomTom One und lässt sich auch sehr einfach und logisch bedienen. Mit der integrierten Tracking-Funktion – auf Google Maps sieht man, wo man sich gerade durch eine Stadt bewegt – eignet es sich auch als virtueller Stadtführer.
Das Game-iPhone
Apples Handy wird vor allem als Multimedia-Terminal gesehen, mit dem man sich Videos anschauen oder Musik anhören kann. Mobile Spielkonsole war es bislang aber noch keine. Das hat sich auf der WWDC geändert, denn einige Entwickler haben auf das iPhone zugeschnittene Games vorgestellt, die sogar eine Sony PSP oder einen Nintendo DS zusetzen könnten. Sega etwa hat mit der Geschicklichkeits-Spiel-Serie „Super Monkey Ball“ eine iPhone-Version des Games präsentiert (9,99 Euro) und die im Apple-Handy integrierten Sensoren integriert. Eines der Hauptmerkmale des iPhone ist der Beschleunigungssensor, der sich die Lage des Handys merkt und Drehungen erfasst. Mit Hilfe dieses Sensors wird etwa ein Bild automatisch ins Querformat gedreht, wenn man das iPhone quer hält. Diese Funktion spielt auch bei Monkey Ball eine Rolle.Pangea Software hat mit dem „Cromag Ralley“ eine Steinzeit-Ralley mit Fahrzeugen a la Fred Feuerstein vorgestellt. Das iPhone selbst wird durch den Beschleunigungssensor zum Lenkrad. Und der Spiele-Hersteller Digital Legends Entertainment hat ein 3D-Spiel präsentiert, bei dem man durch Schütteln des iPhones Hindernisse überwindet – nach dem Vorbild von Nintendo Wii.
Das Blackberry-iPhone
Mit dem neuen mobileMe-Service, der den .mac-Dienst ablösen wird, will Apple auch BlackBerry-Nutzer zum Umstieg auf das iPhone bewegen. Bei mobileMe ist ein Push-eMail-Service integriert, ist man registriert, bekommt man eMails wie bei BlackBerry zugestellt. Auch Termine aktualisieren sich automatisch und Fotos kann man auch auf dieses Portal laden, das sich wie eine Desktop-Anwendung bedienen lässt. Über mobileMe kann man verschiedene Rechner, ob Mac, PC oder Handy verknüpfen und sie punkto Termine und eMails immer am aktuellen Stand halten. Das Service kostet 99 Euro im Jahr und beinhaltet 20 GB Speicherplatz. RIM, Hersteller des BlackBerry und Entwickler des BlackBerry-Push-eMail-Dienstes wird Apples Vorstoß nicht ganz schmecken…
Do, 12.06.2008 – Das Stimmungs-Handy
Montag und Dienstag San Francisco, wo ich dabei sein durfte, wie Steve Jobs das neue iPhone 3G präsentierte (mehr darüber morgen), Mittwoch und Donnerstag Santa Clara: Heute hatte ich die Möglichkeit mir beim Intel Research Day etwa 75 Produkte aus dem Forschungslabor Intels anzusehen und erklären zu lassen. Intel, an sich eine Firma, die ja nur jene kennen, die sich für Prozessore interessieren (manchen ist vielleicht auch das Logo „Intel inside“ aufgefallen, das auf den neuen Notebooks gleich bei der Tastatur klebt). Doch der US-Konzern baut nicht nur Chips, sondern versucht sich auch in anderen Entwicklungen, die etwa hundert Journalisten aus der ganzen Welt gezeigt wurden. Ich war der einzige österreichische Vertreter, neben mir waren noch ein Kollege vom Spiegel, von der Süddeutschen Zeitung und der Sendung Galileo von Pro7.
Die spannendsten Projekte, die ich heute zu sehen bekam, waren für mich die eHealth-Lösungen, also Produkte, die auf die Kranken- und auch Altenvorsorge abzielen und die künftig unsere Gesundheit überwachen und ermöglichen sollen, dass alte Menschen künftig länger daheim leben können. Neben bioelektronischen Chips, die Blut, Lebensmittel und andere organische Substanzen innerhalb weniger Minuten oder Stunden analysieren können (ausführlich schreibe ich darüber kommenden Donnerstag), Funkchips, die alte Menschen auf Schritt und Tritt überwachen und ihr Tun kontrollieren, hat mich ein Projekt fasziniert, das sich „Mobile Heart Health“ nannte. Herzstück dieser Entwicklung, die mir die Forscherin Margaret Morris erklärt hat, war das „Moodphone“ – ein Handy, das mit einem Programm bestückt war, das die Stimmung des Trägers analysieren konnte – auf einer vierteiligen Karte mit den Koordinaten „positiv“ und „negativ“ sowie „energiereich“ und „energiearm“ muss man auf dem Touchscreen eintippen, wo in etwa man sich sieht, wie man sich fühlt. Derzeit muss man noch auf einer Stimmungslandkarte am Handy eintippen, künftig soll ein Sensor, der an die Brust geklebt wird, die Stimmung automatisch speichern und an das Moodphone übertragen. Ähnlich wie es Biofeedback-Programme machen, errechnet die Stimmungs-Software, wie es mir tatsächlich geht und was ich ändern könnte/müsste, damit es mir noch besser oder wieder gut geht. Dieses könnte mir dann etwa vorschlagen, dass meine Stimmung dann steigt, wenn ich vom Büro nach Hause komme, Mozart höre, mich in diese oder jene Ecke des Hauses oder der Wohnung setze, mir einen Apfel, ein Glas Wein oder einen Espresso gönne oder ein Buch lese oder mit den Kindern spiele. Noch ist das eine Vision, aber Margaret Morris meinte, dass es durchaus möglich ist, dass es so Moodphone in den kommenden Jahren tatsächlich gibt. Das Interesse an ihrer Entwicklung sei groß.
Mi, 11.06.2008 – Buntes Seh-Radio
Was ist das? Viele bunte Punkte laufen einem noch kleinerem weißen Punkt nach – richtig geraten, ein Match der EURO auf einem Handy-Bildschirm. Ich habe am Wochenende einmal testen wollen, wie das so ist mit Fußballschauen auf dem Handy. Habe das Streaming-Angebot der Mobilkom mit meinem Nokia N95 8GB getestet. Meine Conclusio: Etwas, auf das ich wirklich verzichten kann, weil man nichts sieht… obwohl es angeblich der ORF 1 HD-Kanal gewesen sein soll.
Das einzige was beim Handy-TV wertvoll ist, ist der Ton bzw. sind die Kommentare, die man zu den sich bewegenden Punkten hört, für mich ist das mit Farben unterlegtes Seh-Radio…. aber es lässt sich zumindest erahnen, wer gegen wen spielt. Bei Nahaufnahmen sieht man ein bisschen etwas, aber meines Erachtens sind Übertragungen, bei denen Mannschaftssportarten zu sehen sind, nichts für diese Mini-Displays von gerade mal 20 bis 25 Quadratzentimeter…. - das ist ein Zweihundertstel eines 42-Zoll-Flat-TVs - geeignet. Beim Skifahren geht’s, weil man immer nur einen beobachten muss, beim Fußball, wo ja die Überblicksbilder zur Spannung beitragen – wer könnte zu wen passen bzw. wo geht die Flanke hin – sieht die Sache anders aus. Aber die Handy-Betreiber haben eben einen Anlass benötigt, um Handy-TV zu promoten, daher haben sie die EURO als Startschuss für Handy-TV genutzt.
Ich bin schon auf die geschönten Statistiken gespannt, mit denen man uns dann „das große Interesse“ für das mobile Fernsehen dokumentieren will.Sinnvoll halte ich es nur, wenn man die ZiB sehen will, Reportagen oder auch Filme, die ein wenig detailreicher sind als eine Luftaufnahme vom Happel-Stadion mit grüner Fläche und ein paar andersfärbiger Pixel. Ich habe mir bei meinem letzten Urlaub “Spiderman 3″ auf dem Handy angesehen und war von der Qualität überrascht…
Allerdings, ich muss ehrlich zugeben, dass mir in diesen Tagen sogar dieses Miniatur-Fernsehen bzw. dieses bunt Seh-Radio recht wäre…Ich sitze grad in San Francisco, weil ich Montag und Dienstag bei der Worldwide Developer Konferenz (WWDC) teilgenommen habe, auf der Steve Jobs das neue iPhone 3G präsentiert hat, jetzt bin ich in Santa Clara, wo ich das Forschungszentrum von Intel besuche. Ich sehne mir oft die Möglichkeit herbei, derzeit mit meinem Handy am Laufenden gehalten zu werden, um ein bisschen mitfiebern zu können. Aber der Sport-Sender ESPN überträgt ja die Spiele live und wiederholt sie auch…
Jedenfalls bin ich schon auf die geschönten Statistiken gespannt, mit denen man uns dann „das große Interesse“ für das mobile Fernsehen dokumentieren wird. Damit sich Handy-TV durchsetzt, braucht es noch einiger Ideen…eine “Killerapplikation”, also ein Dienst, auf den alle abfahren, ist Handy-TV mit Garantie (noch) nicht…
Sa, 07.06.2008 – Test a Mac
Als IT-Journalist bekommt man ja viele „Presseinformationen“ per Mail geschickt, wobei der Begriff Information nicht auf jede Aussendung zutrifft….etwa 50 Prozent der Mails wandern gleich in den Papierkorb, beim Nachselektieren bleibt wieder nur die Hälft davon übrig und wird in die entsprechenden Unterordner verschoben…Eine Presseinformation möchte ich aber meinen Lesern nicht vorenthalten.
HINWEIS: www.testamac.at - B2B-Service der Apple Haendler lautete die Betreffzeile des Mails…
Weil ich häufig gefragt werde, welches Notebook man sich zulegen sollte und ich immer wieder sage, „probieren Sie bzw. probier’ einen Mac aus“, möchte ich auf diese neue Möglichkeit hinweisen, die Apple-Händler ab sofort anbieten. Man kann zwei Wochen lang MacBooks (MacBook Air, MacBook Pro) und auch iMacs ausprobieren und testen, ob man sich mit dem Mac-Betriebssystem zurecht findet. Wer von XP auf Vista umsteigt, sollte von dieser Test-Aktion in jedem Fall Gebrauch machen, da meiner Meinung nach der Umstieg von XP auf Mac genauso leicht bzw. kompliziert ist wie XP auf Vista. Und dass Vista nicht unbedingt ein Goldgriff der „Microsoft-Entwickler“ war, hat ja schon Bill Gates einmal zugegeben. Infos bekommt man unter testamac.at, dort gibt’s eine Liste der Apple-Händler, die bei dieser Aktion teilnehmen.
Di, 03.06.2008 – Nachlese zum “Hightech-Corner”: Einstieg in die HDTV-Ära
Der ORF hat am Montag mit HDTV gestartet, das Programm auf ORF 1 wird teilweise hochauflösend übertragen, wie etwa auch die Spiele der Euro. Im gestrigen Hightech-Corner in „Konkret“ habe ich die gängigsten Fragen zu HDTV beantwortet.
- Wie kann ich ORF 1 in hochauflösender Qualität empfangen und sehen?
Man benötigt einen hochauflösenden Flat-TV, der entweder HD Ready oder Full HD ist, einen Satelliten-Receiver, der das HD-Signal aufbereiten kann.
- Funktioniert das nur über Satellit?
Natürlich nicht, Kabelbetreiber wie etwa UPC, Kabsi oder Liwest bieten ebenfalls das ORF 1 HD in ihren Digitalpaketen an, dafür ist aber ein Kabel-HD Receiver (HD-DVB-C) von Nöten, eine HD-Settop-Box. UPC-Kunden benötigen die UPC MediaBox HD DVR. Das günstigste HD-Paket kostet 28,50 Euro/Monat. Kunden bei Liwest zahlen für die HD-Box einmalig ab 99 Euro, HDTV kostet monatlich 18,30 Euro. Kabsi-Kunden zahlen 208 Euro für die Box und 14,50 Euro/Monat.
- Kann man hochauflösendes TV auch über DVB-T empfangen?
Über DVB-T gibt es HDTV noch nicht.
- Was sind die Vorteile von HDTV gegenüber dem bisherigen Fernsehbild?
Bis zu 2,5 mal bessere Auflösung bei HD Ready und 5 mal höhere Auflösung bei Full HD. Die Bilder werden schärfer, detailreicher und wirken plastischer. Der Unterschied zwischen einem fetten Röhrenfernseher und einem Flat-TV ist beachtlich wenn man den direkten Vergleich sieht.
- Was ist der Unterschied zwischen HD-Ready und Full-HD-TV-Geräten?
Konsumenten, die nur fernsehen, finden auch mit einem (günstigeren) HD Ready-Flat-TV ihr Auslangen, da HD-Live-TV im HD Ready-Standard übertragen wird. Für alle Experten: Mit 720 Zeilen und 50 Vollbildern pro Sekunde. Darauf haben sich die öffentlich-rechtlichen Sender in Europa geeinigt, weil dieses Format Bewegungen flüssiger wiedergibt als es Full-HD über Sender derzeit kann. Wer hauptsächlich Filme von hochauflösenden DVD´s ansieht (Stichwort Blu ray) oder eine Spielkonsole in der vollen Auflösung genießen will, braucht einen ewas teureren Full-HD-Flat-TV.
- Was sollte ich bei den Receivern beachten?
Es muss ein Receiver sein, der das HD-Signal verarbeiten kann. Einige Modelle sind mit dem ORF-HD-Prüfzeichen versehen, was bedeutet, dass sie getestet wurden und einwandfrei mit den ORF-Signalen umgehen können. Auf diesen Receivern ist die Frequenz von ORF-HD schon voreingestellt. Bei anderen Receivern muss ein Sendersuchlauf gemacht werden.
- Ist der Anschluss schwierig?
Nein, wer schon mit SAT oder Kabelempfängern zu tun hatte, wird keine Probleme haben. Wichtig ist nur: Unbedingt auch die digitale Verbindung zwischen TV-Gerät und Reciever mit einem HDMI-Kabel verwenden, HDMI garantiert, dass Bild und Ton ohne Qualitätsverlust vom Receiver auf den Flat-TV übertragen werden.
Sa, 31.05.2008 – Ein Urlaub mit Bacino und einem Unterwasserkamera-Test
Meine kurze Blog-Schaffenspause hatte nicht damit zu tun, dass mir nichts mehr einfällt – sechs Tage sind schon eine „halbe Ewigkeit -, sondern damit, dass ich einige Tage in Kroatien war. Eigentlich sollte es so was wie ein Kurzurlaub werden, allerdings hab’ ich die fünf Tage in Istrien gleich mit zwei Tests verknüpft, die demnächst im KURIER erscheinen werden: Zum einen Unterwasserkameras, genau genommen Unterwassergehäuse für gängige Digicam-Modelle sowie Tauchcomputer für Hobby-Taucher. Ich hatte echte Mühe, die ganzen Testgeräte samt Reisegepäck und meinem Labrador Bacino – für ihn war das Meer und Salzwasser eine Premiere – im Auto zu verstauen…da wird sogar ein Kombi rasch zu klein…

Getestet hab ich in der laut Magazin „Tauchen“ besten Tauchbasis des Mittelmeers, im Scuba Center Marina, in der Nähe von Labin. Ideal, weil man hier direkt von der Küste aus, also von der Tauchbasis selbst, ins Tauchrevier einsteigen kann. Das war insofern hilfreich, weil ich wegen der ganzen Geräte ein wenig länger gebraucht habe, als so mancher anderer Taucher - auch das Hineinzwängen in den Trocken-Tauchanzug war so eine Sache…Es hatte zwar 30 Grad Außentemperatur (was mich an Land ziemlich ins Schwitzen gebracht hat), aber das Wasser war in 20 bis 30 Metern Tiefe noch ziemlich kalt…. Aber Wolfgang Pölzer, einer der besten Unterwasserfotografen Österreichs, war sehr geduldig und hat mich beim Test sehr unterstützt – genauso wie Tauchbasis-Leiter Chris. Danke an dieser Stelle.

Getestet habe ich im übrigen folgende Digicams/Gehäuse: Sony Cyber-shot DSC-W170 + UW-Gehäuse MPK-WD, Olympus Mju 850 sw + UW-Gehäuse PT-041, Nikon Coolpix P5100 + UW-Gehäuse FP-5000, Canon IXUS 85 IS + UW-Gehäuse WP-DC23 sowie die Sea & Sea 1 G + UW-Gehäuse Sea & Sea DX-1G und die kleine Epok + UW-Gehäuse EHD-Ai von Epoque – die letzten beiden Cams kennen wohl die wenigsten, was nicht so sein sollte….;-) die Reportage und den Testbericht gibt’s dann im nächsten TECHNO-Kurier zu lesen….
Di, 20.05.2008 – Fernsehen unterwegs - das war der “Hightech-Corner” am 20.Mai 2008
Sie wollen „Konkret“ auch unterwegs sehen und Fernsehen immer dabei haben? Es gibt verschiedenen Geräte und Lösungen, den TV-Genuss auch unterwegs auszukosten.
Fernsehen am Handy
Jene, die am Handy fernsehen wollen, haben genau genommen drei Möglichkeiten: Die eine wird Streaming genannt. Dabei wird das TV-Signal beim Netzbetreiber empfangen, aufbereitet und über das Handy-Netz verbreitet. Das funktioniert nur, wenn man ein UMTS- bzw. 3G-Handy (Nokia N95, SonyEricsson W910i, Samsung G800) hat und wenn man sich in einem UMTS-Netz befindet. Das erkennt man am 3G-Symbol auf dem Display. Beim Streaming wird das Video- und Audio-Signal im Hintergrund stückchenweise heruntergeladen, das merkt der Kunde gar nicht. Streaming ist aber nicht ganz live, weil es zu einer Zeitverzögerung von einigen Sekunden kommt.
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Was wird das kosten? Das hängt vom Betreiber ab, kostenlos (etwa bei Drei) bzw. Teil des 5-Euro-Pakets (etwa bei A1) bis zu 8,90 Euro (T-Mobile)
Die zweite Möglichkeit können nur One- und Drei-Kunden nutzen und wiederum nur solche, die ein spezielles Handy haben. Neben Streaming gibt es auch den DVB-H-Standard, das ist digitales Antennen-Fernsehen für Handys. Im Mobiltelefon ist ein spezielles Empfangs-Modul eingebaut, das das TV-Signal empfangen kann (ohne das Programm downloaden zu müssen)– ohne den Umweg über den Betreiber zu machen. DVB-H wird aber erst Anfang Juni gestartet….Es gibt aber nahezu keine Handys, die das können (Nokia N77 (am Markt) Nokia N73 und N96 (im Herbst), Samsung P910, LG U900…Eher etwas für die nähere Zukunft.
Die dritte Möglichkeit haben wir erstmals und exklusiv in der Sendung vorgeführt – DVB-T. Von LG gibt es ein Handy mit integriertem DVB-T-Modul, das LG “HB620T” empfängt auf Knopfdruck das digitale Antennen-Fernsehen, das eigentlich das analoge Antennen-TV ersetzt und für die TV-Apparate daheim entwickelt worden ist. Das DVB-T-Handy ist ab sofort um 149 Euro exklusiv bei T-Mobile in Verbindung mit dem Tarif “Fairplay Plus” (35 Euro/Monat) erhältlich.

DVB-T am Computer
Für jene, denen fernsehen auf einem kleinen Display weniger Spaß macht, können ihren Computer oder ihr Notebook in einen Flat-TV verwandeln. Um einen Computer in einen TV-Apparat umzuwandeln, benötigt man kleine DVB-T-Sticks, die man an den USB-Steckplatz steckt oder Einschubkarten, die in den Kartenslot von Notebooks geschoben werden. Diese USB-DVB-T-Empfänger gibt es ab 40 Euro aufwärts. Ausgestattet mit einer oder zwei Antennen (dadurch wird der Empfang noch besser) kann man mit ihnen das TV-Signal wie ein neuer Flat-TV empfangen. Und sogar aufnehmen und eine Aufnahme programmieren.
Portable TV-Geräte
Wer im Garten, im Freibad oder am Strand liegt, will meisens kein Notebook mitschleppen. Als Alternative gibt es portable TV-Apparate, die auch Porties genannt werden. Die gibt’s in zwei Ausführungen – entweder als reine DVB-T-Empfangsgeräte, mit denen man nur fernsehen kann, wie etwa die Geräte von Strong. Oder Kombi-Geräte wie das Philips PET835 (300 Euro), mit dem man nicht nur fernsehen, sondern auch DVDs und Video-Dateien schauen kann.



