Ich möchte alle auf eine interessante Veranstaltung mit einer sicherlich spannenden Diskussion aufmerksam machen:Am Dienstag, 6. Mai 2008, 19.00 Uhr findet bei Thalia W3 (Landstraße Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien)eine Diskussion mit Buchpräsentation zum Thema „Die Google-Falle“ statt:
· Wie gefährlich ist die Internet-Suchmaschine?· Wie cool ist „Google“ wirklich?· Untergräbt „Google“ die Demokratie?· Wie mächtig ist „Google“?Moderation: Erich Möchel (ORF-Futurezone)Diskutanten:Gerald Reischl (Autor)Thomas Schwabl (marketagent.com online reSEARCH GmbH)Herwig Seitz (CPC-Consulting – Suchmaschinenmarketing-Agentur)Andreas Kreutzer (Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH/Marktanalyse)
Mo, 05.05.2008 – Präsentation und Diskussion zur “Google-Falle”
Mo, 05.05.2008 – ORF-Radio Wien: Sendung “Das richtige Passwort”
Das heutige Thema bei Radio Wien mit Christian Ludwig war heute “Das richtige Passwort”. Anbei die Infos nochmals zum Nachlesen:
Es gibt zu viele Passwörter, wie kann man sich die merken?
Zum Teil ist das schwierig, weil man sie nicht ändern kann. Teilweise kann man aber sichere Passwörter, ich betone – sicher – in verschiedenen Portalen, Funktionen verwenden.
Lassen sich einige Passwörter vermeiden/ersetzen?
Man kann etwa den Code der Bankomatkarte auch als PIN-Code fürs Handy nutzen. Damit brauch ich mir eines weniger merken. Allerdings sollte man im Web, auf einem Computer, nie ein vierstelliges Passwort verwenden, sondern ein sicheres
Was sind die populärsten unsicheren Passwörter?
Die meisten verwenden zu simple Passwörter, eigenen Vornamen, Namen des Hundes, Geburtstdatum etc. Das kann aus mehreren Gründen gefährlich sein,
+ weil Hacker das als erste ausprobieren,
+ weil es eigene Passwort-Crackprogramme gibt, die auf Basis von Lexika das Passwort-Feld durchsuchen
Die größten Fehler:
Mit PostIt auf den Computer picken oder irgendwo auf dem Schreibtisch
Unter oder auf die Tastatur oder auf das Computergehäuse schreiben
Oder ein „enter“-Passwort haben – mit einem Klick auf die Enter-Taste ist man eingeloggt
Wie kann man überprüfen, ob das Passwort sicher ist?
Im Web gibt es Passwortchecker-Programme – die findet man ganz leicht, tippt in eine Suchmaschine Passwort-Checker ein und kann testen, wie sicher das Passwort ist. Ein gutes Passwort-Checker-Programm ist jenes des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich
Woraus besteht ein gutes, sicheres Passwort?
Ein sicheres Passwort besteht aus Zahlen, groß und klein geschriebenen Buchstaben und Sonderzeichen. Und die kann man sich am besten mit einem Satz merken. Aus den Anfangsbuchstaben bildet sich dann das Passwort.
Bsp: Mein Hund heißt Strolchi und ist 5 Jahre alt!
MHhSui5Ja!
Wie kann man Passwörter sicher aufbewahren?
Da man aber nicht überall Passwörter ändern, bzw. anpassen kann, sollte man sich auf einem sicheren Platz verwahren. Da nicht jeder einen Tresor hat. In manchen Handys gibt’s die „Brieftasche“, die man mit einem Code absperren kann. Da das Handy aber gestohlen werden kann, ist es sinnvoller auf dem Computer. Da gibt’s eigene Schutzprogramme, so etwas wie einen Tresor am Computer. Dort gibt man die Passwörter ein und schützt sie mit einem General-Passwort.
Di, 29.04.2008 – New Media Journalism Award 2008
Seit heute 12.59 Uhr ist es offiziell: Ich bin Preisträger des “New Media Journalism Awards 2008″ - ich freue mich sehr, weil ich es nicht nur als Auszeichnung für mich sehe, sondern als Wertschätzung der IT-Berichterstattung an sich. Anbei die offizielle Aussendung, die die Austria Presse Agentur heute verschickt hat:
“New Media Journalism Award” 2008 geht an “Kurier”-Redakteur Reischl
Utl.: Dotiert mit 3.000 Euro - Zur Förderung der Berichterstattung
über neue Medien =
Wien (APA) - Gerald Reischl, Leiter des “Kurier”-Ressorts “Digital” wird mit dem “New Media Journalism Award” ausgezeichnet. Der heuer zum dritten Mal verliehene Preis ist mit 3.000 Euro dotiert, wie es am Dienstag in einer Aussendung des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) hieß. Die Ehrung wird vom ÖJC gemeinsam mit der Telekom Austria vergeben, um journalistische Leistungen im Bereich der Neuen Medien zu fördern.
“Für Gerald Reischl bedeutet Technik Leben und er will Technik für seine Leser erlebbar machen”, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der 1965 in Neunkirchen/NÖ geborene Preisträger ist Autor mehrerer Bücher, Technologie-Experte des ORF in der Sendung “Konkret (Hightech-Corner)” sowie beim ORF-Radio Wien. Auch privat engagiert sich Reischl auf seinem Blog http://www.reischl.com/ journalistisch.
In der diesjährigen Jury saßen Elisabeth Gardavsky (”Kurier” und ÖJC-Vizepräsidentin), Helmut Spudich, (”Der Standard”, Vorjahrespreisträger) sowie die beiden Award-Initiatoren Martin Bredl (Telekom) und Fred Turnheim (ÖJC). Die Jurymitglieder hatten das Recht eine unbegrenzte Anzahl von Personen als Preisträger für den Award zu nominieren, verlautete der ÖJC.
Mo, 28.04.2008 – 15.Folge von Pressestunde.net
Seit Anfang des Jahres mache ich mit meinem Journalisten-Kollegen Georg Holzer (er schreibt für die Kleine Zeitung und die Tiroler Tageszeitung) den Technik-Podcast „Pressestunde.net“ – das ist ein Audio-Programm fürs Internet sozusagen, das man auf einem iPod konsumieren kann. Gestern waren einige Bekannte, die mir vorgeschlagen haben, so etwas zu machen, überrascht, dass es so etwas schon gibt. Daher die heutige Vorstellung von Pressestunde.net.
In der Pressestunde plaudern wir einmal pro Woche zwischen 30 und 45 Minuten via Skype über die Technik- und Technologie-News der Woche, welche Geräte au den Markt gekommen sind, welche kommen werden, wie sie funktionieren, welche neuen Services Microsoft & Co. bringen, wir reden eigentlich über fast alles, was mit Technik zu tun hat – nur die Fußballtechnik, die lassen wir aus. Oft reden und diskutieren Georg und ich allein, manchmal laden wir auch Gäste ein, von Journalisten-Kollegen bis Firmenvertretern. Diese Woche haben wir übrigens die 15. Ausgabe der Pressestunde online gestellt.
Wer unsere „Sendung“ noch nie gehört hat, sollte vielleicht einmal reinhören…oder sie auch abonnieren: Einfach am Rechner iTunes starten, eine Verbindung zum „iTunes Store“ herstellen und im Suchfeld „iTunes Store durchsuchen“ den Begriff „Pressestunde“ eintippen. Auf der Ergebnis-Liste scheint dann unser Podcast auf, den man abonnieren kann – KOSTENLOS natürlich. Im Abo wird dann automatisch jede neue Folge auf den Rechner geladen. Für Feedback auf unsere „Pressestunde“ sind wir freilich immer dankbar.
!Listen to the tec-talk!
So, 27.04.2008 – 3:30:06
Wir, die iRunners, haben es geschafft: Beim 25. Wien-Marathon haben wir die 42,195 km in einer Zeit von 3:30:06 absolviert. Ganz ok, ich bin mit meinen 11,2 km in 57:30 Minuten allerdings eher nicht so zufrieden, vor einem Jahr noch war ich um gut fünf Minuten schneller….naja, man wird eben älter….Den Löwenanteil an der guten Staffelzeit haben meine Mitläufer Thomas Loser, Thomas Jäkle und Wolfgang Lesiak geleistet. Danke für die gute Teamarbeit.

(Von links nach rechts: Thomas Jäkle, Gerald Reischl, Thomas Loser, Wolfgang Lesiak)
Ich habe zwar eine gute Grundlagenausdauer, allerdings fehlt mir total das Tempotraining; manchmal frage ich mich, ob ich je wieder einen ganzen Marathon laufen werde bzw. frage ich mich, ob ich je wieder in einer guten Zeit unter 3:45 schaffe. In den Radio-Nachrichten hat man außerdem vom „perfekten Marathon-Wetter“ gesprochen, allerdings ist es ganz schön heiß geworden, und Hitze liegt mir beim Laufen nicht so sehr…
Gratulieren will ich hier übrigens noch einem weiteren IT-Journalisten-Kollegen: Peter Sempelmann (Profil & Trend) hat die Distanz heute in 3:55 geschafft. Alle Achtung Peter!
Sa, 26.04.2008 – Mit den iRunners zum Wien-Marathon
Gerade eben habe ich meinen letzten Lauf vor dem morgigen Wien-Marathon absolviert: 1:02 Minuten, recht gemütlich. Diesmal laufe ich nicht die ganzen 42 Kilometer, weil ich wegen der Recherche- und Schreibearbeit der vergangenen Monate zu keinem konsequenten Training gekommen bin. Üblicherweise trainiere ich ja nach einem strikten 12-Wochen-Trainings-Plan, an den ich mich wirklich akribisch halte.
Beim morgigen Wien-Marathon bin ich Teil einer vierköpfigen Staffel, die sich „iRunners“ nennt. Wir werden freilich nicht von Apple gesponsert, aber den Namen haben wir, weil das „i“ so hipp ist
und weil es einen Hauch von Hightech vermittelt. Meine Mitläufer sind nämlich auch aus der Technologie-Branche, bzw. gehören zu den wenigen IT-Journalisten, die gerne laufen: Thomas Loser vom Horizont, Thomas Jäkle von der Telekom-Presse und als Gast- bzw. Gastgeber-Läufer ist noch Wolfgang Lesiak, einer der Vertriebs-Obersten von T-Mobile, bei uns im Team.
Thomas Jäkle ist Startläufer und läuft die ersten 16,1 km, er übergibt dann bei Schönbrunn an Wolfgang Lesiak, der dann bei km 21,8 an Thomas Loser übergibt. Bei der Meiereistraße/Praterstadion (km 30,9) komm dann ich ins Spiel bzw. in den Lauf, um die letzten 11,3 Kilometer zu absolvieren. Mal schauen, welche Zeit wir schaffen. Ich schätze mal, dass es eine Zeit zwischen 3:30 und 3:45 sein wird. Im Normalfall sollte ich die 11,3 km in unter 55 Minuten schaffen, meine Bestzeit liegt bei etwa 51 Minuten…Auf jedenfall laufe ich diesmal mit Pulsuhr (Polar RS800), was ich bei einem ganzen Marathon nicht mache, weil es irritierend ist. Morgen abend werde ich berichten, wie es uns (und mir) gegangen ist. Da ich mein Fotohandy mitnehme, werde ich dazwischen einige Bilder via Mobilfunk auf Flickr stellen…
Fr, 25.04.2008 – Elektronische Post von Felix Manibu
Heute habe ich elektronische Post von „Felix Manibu“ – ich gehe davon aus, dass er irgendwo in Nigeria sitzt – erhalten. Gestern hieß der Absender „Mr. Bernard Martin“. Felix braucht mich, um an 16,4 Millionen Dollar zu gelangen, die sein verstorbener Vater, der dick im Erdöl- und Diamantengeschäft war, auf einer Bank deponiert hat. Felix verspricht mir eine 20-prozentige Beteiligung. Mr. Martin wiederum bekommt, wenn ich ihm helfe, sogar 15 Millionen Britische Pfund ausbezahlt; er wäre sogar noch spendabler und würde gar 35 Prozent dieser Summe, die auf einem Konto eines längst Verstorbenen in der Bank in England liegt, an mich überweisen. Das wäre schon ein ziemlicher Batzen Geld, da würde man sich sogar das Lotto-Spielen ersparen…
Die Nigeria-Connection geht mit immer neuen Tricks auf Leutefang. Zu bewundern sind ihre Kreativität, ihre Geschichten, die sie sich ausdenken, um an das Geld unbedarfter Internet-Nutzer zu gelangen. Kein Web-Nutzer ist mehr vor ihnen sicher. Kürzlich habe ich live miterlebt, wie eine Medizinerin, die auf einem medizinischen Berufsportal eine Job-Anzeige geschaltet hatte, vom Personalchef einer englischen Klinik angeschrieben wurde, in der er ihr zum Job (6000 Euro Monatsgage) in seiner Klinik gratuliert hatte. Für den Flug zum Vorstellungsgespräch wäre freilich er aufgekommen, man hätte nur bei seinem Reisebüro buchen und den Betrag des Tickets (den man natürlich hätte refundiert bekommen) überweisen müssen. Natürlich über Western Union. Wer da überweist, hat schon verloren.
Solche Mails sofort löschen, auch nicht darauf reagieren und schon gar nicht eine Telefonnummer angeben. Man wird nämlich auch angerufen.
Anbei zwei aktuelle Mails, die ich heute und gestern erhalten habe. Das erste ist wirklich lesbar, denn da dürfte der Text einige Übersetzungsprogramme durchlaufen haben, amüsant zu lesen ist der allemal…ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass man darauf reinfällt, aber offensichtlich gibt es Menschen, die solchen Mail-Schreibern glauben und ihnen Geld überweisen. Bitte nicht. Das sind Fallen!
Guten tag zu ihnen
Bitte verstehen Sie,daß ich deutsche Sprache für vier Jahre erlernte, während ich in der hoch schule war, aber ich nicht ihm Brunnen schreiben kann, wie Sie sehen können. Wenn Sie mich anrufen, kann ich in der Lagesein ihn mit Ihnen zu sprechen. Ich hoffe daß Sie mein deutsches Schreiben lesen können.
Ich bitte Sie freundlich, nicht mit mir umgekippt zu werden, wenn Sie diesen meinen Brief zu Ihnen lesen und wenn Sie es nicht mögen. Ich bin in der notwendigkeit und ich wünsche sie mich unterstützen. Mein Name ist Felix Manibu und ich bin von der darfur Region in Sudan. Ich bin ein katholisches christliches sudanisches. Ich habe meine beide Eltern im Konflikt verloren. Ich bin hier jetzt im Valencia SPANIEN. Mein Vater und meine Mutter wurden von den janja unkrautaufrührern seit dem zwei Monaten ermordet. Sie waren hinterhaltet hinterhalt und getötet, als sie von der UNHCR Sitzung zurückommen. Vor ihrem tod war mein vater, war er der offizier verantwortlich für das Verteilen der humanitären entlastungen zu unseren sudanischen Christen und moslems bruders und schwestern. Mein Vater war ein reicher mann der in plastikproduktion war und er war auch in Ölerforschung und diamantverkäufe nach BELGIEN und New York. Er gab oben sein ganzes Geschäft um zu sein in helfender menschlichkeit zu unterstützen. Er ist hinterhaltet mehrmals und entging immer gewesen, aber dieses letzte, war er nicht mehr zu entgehen. Als er anfing, Todesdrohungen zu empfangen, rief er mich ein Tag an und erklärte mir daß er die Summe von $16.400.000 dollars(SECHZEHN MILLION VIERHUNDERT TAUSEND AMERIKANISCHE DOLLAR in einer privaten sicherheit firma in Spanien niedergelegt hatte und er hatte erklärte den inhalt als FAMILIE WERTSACHE. Er erklärte mir daß daß alles einhüllen sie geschieht ihm, sollte ich mit die firma versuchen und in verbindung treten um das geld zu haben und er hat mich das folgende von den tämmen alles einhüllen sie alles geschehen ihm ein. Ich habe bereits mit der firma in verbindung getreten. Sie erklärten mir daß gerade mein vater einen vertrag mit ihnen schloß daß ich das alter von erreichen muß 25 jahre bevor ich Zugang zur ablagerung haben kann aber daß ich auch das recht habe einen wächter meiner wahl der firma darzustellen die zugang zur ablagerung haben kann und sie für mich handhaben bis ich 25 Jahre alt bin, diese ist der Grund warum ich ihre hilfe sofort benötige weil ich gerade 23 Jahre alt bin. Der sicherheit firma haben keine idee was innerhalb des Kastens ist. Wenn sie mit mir in Verbindung treten dann gebe ich ihnen den kontakt der firma damit sie mit ihnen als mein gewählter wächter in verbindung treten und sie bitten können das ablagerung auf sie zu bringen. Ich habe alle dokumente mit mir hier. Ich bin momentan hier in Spanien weil ich hier durch die hilfe einiger regierung Beamter evakuiert wurden. Ich bin bereit ihnen 20% der gesamtsumme als ausgleich für ihren eingang zu geben. Reagieren Sie bitte auf mich schnell. Bitte wissen Sie auch daß wenn das geld auf sie gebracht wird, sie dann mich zu ihrem land nehmen und mich helfen das geld zu investieren während ich meine studien fortsetzen.
Antworten sie bitte auf mich mit meinem privaten email address: felixsusanmanibu@yahoo.com Sie können mich mit dieser Nummer 0034664104704 auch anrufen. Ich warte auf ihre schnelle Antwort.
Danke Vielmals
Mit freundlichen Grüßen
Felix Manibu
Und hier noch der Text von Mr.Martin. Verglichen mit dem von Felix, fast einfallslos, da fast schon Standard…
My Dear,
In order to transfer out 15,000,000.00 (Fifteen Million Pounds Sterling)from our bank here I have the courage to look for areliable and honest person who will be capable for this important transaction, believing that you will never let me down either now or in future.
My name is Mr.Bernard Martin I am the Operation Manager here at Bank in United Kingdom. There is an account opened in this bank in 1995 and since my inception into office in 2001, no body has operated on this account again,after going through some old files,I discovered that if i do not remit this money out regently the money will be there for Nothing, please know that 35% will be for your share, while 5% will be for all the expenses both parties might be incured during the process of the transfer.
Please forward your full contact informations for effective communication.
Regards,
Mr.Bernard Martin.
Mo, 21.04.2008 – Wählt unseren Kühlschrank - Prost!
In Kühlschränken haben viele Dinge Platz – Getränke, Lebensmittel, Stofftiere oder auch elektronische Geräte. Canon hat Zeitungsredaktionen aufgefordert, das Foto mit dem originellsten Kühlschrank-Inhalt einzusenden. Wir, vom Digital-Team des KURIER, nehmen an dieser Aktion freilich auch teil und haben unseren Kühlschrank mit – wie es sich für ein IT-Ressort gehört – lauter coolen Hightech-Gadgets ausgestattet: iMac, Digicam, Camcorder, Computerspielen, Handys, iPhone etc. Über die Fotos kann man ab sofort auf http://at.wir-machen-euch-den-kuehlschrank-voll.com/ abstimmen; und ihr könnt/sollt mitmachen und unseren Kühlschrank zum Favoriten wählen. Einfach die Adresse anwählen, als „Kennung“ kurier eintippen, “Passwort” ist rpRcMgRI. Dann einfach unseren blauen Kühlschrank – das Foto, das mein Kollege Gregor Gruber gemacht hat, ist ja wirklich gelungen – zum ersten Favoriten wählen (einfach auf „wählen“) klicken.

Das Voting endet am 29.04. um 17:00 Uhr. Die drei besten Kühlschränke gewinnen – der Gewinner-Kühlschrank wird mit 40 Flaschen Champagner voll gemacht, der Zweitplatzierte mit 40 Flaschen Prosecco und der Kühlschrank der drittplatzierten Redaktion wird mit 100 Flaschen Bier angefüllt…Bitte mitmachen und für unseren blauen Fridge stimmen. Danke! Prost!
Do, 17.04.2008 – Die Foto-Mission hat begonnen
Heute früh habe ich eines meiner schönsten Fotos, die ich auf einer meiner vergangenen Urlaubsreisen gemacht habe, bei einem Foto-Wettbewerb eingereicht: Canon hat ihn ausgeschrieben und er heißt „Die Mission“ – erreichbar unter www.canon.at/diemission. Es ist ein zwar ein europaweiter Wettbewerb, allerdings gibt es vor dem großen Finale eine Nationen-, sprich Österreich-Wertung. Ich hab mein Bild zwar mit meiner “alten” Nikon d70s gemacht, mal schauen ![]()
Ambitionierte Hobby-Fotografen können in einer von vier Kategorien – Porträt/Landschaft/Makro/Sport – ihr bestes Bild einreichen. Funktioniert ganz einfach: Registrieren, auf den per Mail zugeschickten Bestätigungslink klicken, den Bereich Beitrag einreichen auswählen, Foto hochladen und das Bild beschreiben. Ab 5. Mai beginnt das Voting, an dem jeder mitmachen kann. Die besten zehn Fotos jeder Kategorie werden dann von einer Fachjury bewertet und der beste je Kategorie erhält dann einen Gutschein in Höhe von 2000 Euro für Canon-Equipment. Die Kategorie-Sieger pro Land werden dann mit den Kategorie-Siegern der anderen Teilnehmerländer zum Finale nach Österreich eingeladen, das in der Euro-Halbfinal- und Final-Woche in Wien stattfindet. Dort müssen sie gegeneinander antreten. Die Sieger werden dann in einem „Stechen“ ermittelt.
Ich verrate freilich nicht, welches Foto ich eingereicht habe. Aber für ambitionierte Hobbyfotografen, denen – so wie mir – die Fotos aus den kompakten Digicams einfach zu wenig sind -, ist “Die Mission” eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Fans Digitaler Spiegelreflex-Kameras zu messen. In der „Galerie“, die schon online ist, habe ich schon ganz beeindruckende Motive entdeckt.
Fr, 11.04.2008 – Vier Sterne für das Buch “Die Google-Falle”
Dass mein Buch „Die Google Falle“ polarisieren wird, war mir schon beim Schreiben bewusst. Auch dass es Kritiker geben wird, war mir klar – überrascht bin ich über die teilweise unsachlichen und unfairen Kritiken.
Umso mehr freut es mich, dass der Nummer-1-Rezensent von Amazon, der „Reich-Ranicki des Internet“, Dr. Werner Fuchs, der – Stand 10.4. 2008 – mehr als 1486 Rezensionen verfasst hat – meinem Buch ein gutes Zeugnis ausgestellt und es mit vier Sternen bewertet hat. Das ist eine Auszeichnung, motiviert und bestätigt mich, dass das Thema Datenschutz und Privatsphäre im Web ein wichtiges ist und dass es höchst dringlich war, auf die Gefahren, die von Google ausgehen, hinzuweisen und das wahre Gesicht des Suchgiganten zu zeigen.
Hier die Rezension von Dr. Werner Fuchs:
Gegen Verschwörungstheoretiker ist kein Kraut gewachsen
Ob Mondlandung, Prinzessinnentod oder 11. September, wer eine Verschwörung wittert, ist mit Argumenten nicht mehr erreichbar. Aber es gibt auch Verschwörungstheoretiker, die gerne anderen Zeitgenossen eine Verschwörungspsyche andichten, um an geliebten Weltbildern festhalten zu können. Zu dieser Gattung scheinen Kritiker zu gehören, die dem Buch von Gerald Reischl gerade mal die Mindestnote zubilligen. Immerhin hat ihr Eifer sie dazu veranlasst, auch einmal eine Amazon-Besprechung zu schreiben. Was es allerdings heisst, zu recherchieren und aus all dem Material ein Buch zu verfassen, wissen sie nicht. Obwohl mir Jetzt-greif-ich-auch-mal-in-die-Tasten-Rezensionen höchst selten Erkenntnisschübe bringen, bin ich gegen jegliche Zensur. Das gehört eben zum Preis, den wir für Meinungsvielfalt bezahlen müssen. Aber nun zum eigentlichen Objekt des Anstosses.
Der Publizist und Autor Gerald Reischl wagt es, am Lack von Google zu kratzen. Dass dies nicht überall auf Zustimmung stossen wird, war ihm selbstverständlich bewusst. Ohne Bewunderer keine Helden. Ob das nun ein Sportverein oder ein Unternehmen ist, ein wahrer Fan zeichnet sich dadurch aus, dass er weder neutral, noch objektiv sein will. Selbstverständlich leide auch ich unter diesem menschlichen Defekt. Stichwort ZSC Lions, der Eishockeyclub schlechthin. Doch Gerald Reischl hat ja gar nicht die Absicht, Google in die Pfanne zu hauen. Er macht nur das, was eine offene Gesellschaft am Leben erhält. Er schaut genauer hin, lenkt den Blick auf Unbeachtetes, zieht seine Schlüsse und macht sie öffentlich zugänglich. Und wenn er nicht der Erste ist, umso besser. Denn seit Google meine Geburts- und Heimatstadt zum Europasitz auserkoren hat, bin ich von der Google-Euphorie unmittelbar betroffen. Wehe dem, der Google nicht cool findet. Auf eine andere Art betroffen bin ich, wenn ich immer wieder erfahre, wie wenig die Google-Gemeinde über das Unternehmen weiss. Man muss kein paranoider Datenschützer sein, um über die Gefahren von Machtkonzentration nachzudenken. Man muss nach der Lektüre dieses Buch auch nicht den PC vom Netz nehmen, sein Handy verschrotten oder zum medialen Einsiedler werden. Man muss gar nichts. Aber man wird die Entwicklungen der Informations- und Wissensgesellschaft vielleicht mit anderen Augen betrachten. Ich meine, dass genau dies zu den Pflichten seriös arbeitender Journalisten gehört.
Bei der Lektüre dieser Recherchen habe ich mich natürlich auch gefragt, wie man die Ergebnisse noch leserfreundlicher präsentieren könnte. Zumal gerade die Handygeneration zur Heldenverehrung neigt und schon aus Prinzip alles cool findet, was gratis ist. Meine Antworten auf diese Frage fallen nicht sehr positiv aus. Denn obwohl Gerald Reischl den lockeren Stil des heutigen Journalismus bestens beherrscht, gehört sein Buch nicht zum Unterhaltsamsten und Spannendsten, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Ohne Bilder, ohne Elemente moderner Gestaltung und ohne inhaltliche Rhythmuswechsel wird die Lektüre so vieler Fakten ein eher mühsamer Marsch durch eine 190 Seiten lange Bleiwüste. Die Gefahr ist also gross, dass die wichtigen Botschaften nicht unbedingt die erreichen, die allein mit ihrem Userverhalten viel zur Gestaltung unserer Zukunft beitragen.
Mein Fazit: Bei all den unkritischen Verehrungen von Google sind Bücher wie das von Gerald Reischl notwendig. Ein Suppenkaspar mag das Vorgesetzte als zu dünn empfinden. Mir hat es geschmeckt, obwohl das Ganze in einer gestalterischen Umgebung aufgetischt wird, die mich nicht an ein Feinschmeckerlokal erinnert. Aber deswegen auch gleich den Inhalt abzustrafen, käme mir nicht in den Sinn.


