Gerald Reischl

Mi, 09.12.2009 – Ein sinnloser Kampf?

Heute habe ich mehrere eMails und Leserbriefe zur Google-Thematik erhalten. Drei will ich zur Diskussion stellen, weil sie meines Erachtens zeigen, dass Aufklärungsarbeit eine schwierige Aufgabe (siehe eMail 1)  aber nicht hoffnungslos (siehe eMails 2 + 3) ist:

Guten Tag, erstaunlich, wie viel Raum Ihnen der KURIER für Ihren jahrelangen, sinnlosen Kampf gegen Google zur Verfügung stellt. Ihre Artikel machen keinen Sinn aus mehreren Gründen:
1)       Sie werden Google nie daran hindern können, ihre Strategie zu ändern.
2)       Detto werden Sie den weltweiten Kundenzulauf zu Google nicht bremsen können.
3)       Sie zerbrechen sich den Kopf der User und warnen vor dem bösen großen Bruder. Aber sagen Sie mir (und Ihren Lesern) einmal konkret, wie Google mir schaden könnte. Selbst wenn sich jemand bei Google dafür interessieren sollte, womit sich  Otto H. aus Wien im Internet beschäftigt: Was zum Kuckuck sollten sie mit diesem Wissen zu meinem Schaden anrichten? Wenn Google hingegen die gespeicherten Daten lediglich dazu benützt, Informationen und Werbung auf meine Bedürfnisse „auszurichten“, dann kann ich damit leben. Andere tun das übrigens auch, z.B. Amazon. Und wen das stört, der braucht nur Yahoo anzuklicken -  so einfach ist das.

Mit freundlichen Grüßen OttoH.

Sehr geehrter Herr Reischl,

Mein Bravo zu Ihren Kommentaren vom 20. November und von heute, 9. Dezember, betreffend die Entwicklung des Konzerns Google. Nach meinem Wissensstand sind Sie dzt. der Einzige hier, der Google in Frage stellt und kritische Beiträge schreibt. Sie treffen damit meine Meinung punktgenau.

Mit freundlichen Grüßen,

Wolfgang O.

Sg Hr Reischl,

ich lese sehr gerne Ihre Kommentare zu Google und Co, und habe auch schon oft Tipps zu interessanten

Websiten bekommen und auch befolgt :-)

Meine Frage wäre nun, was Sie als alternative Suchmaschine zu Google verwenden.Wir haben es eine Zeitlang

mit ixquick.com versucht, aber sind darauf gekommen, dass Google die meisten Treffer anzeigt…deshalb verwenden

wir auch weiterhin Google, obwohl uns die Machenschaften dieses Konzerns eigentlich gegen den Strich gehen.

Vielleicht könnten Sie uns helfen, eine ordentliche Alternative zu finden??

Vielen lieben Dank,

Norbert S.

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Di, 08.12.2009 – Der Google-Krampus

Am „Krampustag“ stellte sich Google mit einer besonders netten Überraschung ein, künftig werde man, so gab der Suchmaschinengigant auf seinem Unternehmensblog bekannt, alle Suchanfragen personalisieren. Nicht nur von jenen Internet-Nutzern, die sich bei Google registriert haben, sondern auch jene, die glauben, „anonym“ ihre Suchanfragen in den Suchschlitz einzutippen, wird eine Suche zugeordnet und ausgewertet. Interessantes Detail: Die Personalisierung der Suchanfragen erfolgt automatisch, wer das nicht will, muss diese Funktion deaktivieren.

Bei der Personalisierung greift Google auf die Such-Historie der vergangenen 180 Tage zurück, weiß also genau, was jemand Anfang Mai in seinen Computer getippt hat. Ein „anonymes Cookie im Browser“ spielt dabei den kleinen Spion. Dass Google genau so agiert, wird schon seit geraumer Zeit vermutet, wurde aber von Google immer vehement bestritten. Auch Datenschützer kritisieren Googles hinterlistige Vorgangsweise. Zurecht, wenn man die Funktion genauer betrachtet. Denn sie ist automatisch aktiviert. Die Nutzer werden nicht vorher gefragt – im Fachjargon Opt-in bezeichnet -, sondern werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie müssen ihr Recht auf Opt-out, also aktiv die Deaktivierung des Dienstes beantragen. Wer nicht will, dass Google die Infos sammelt, muss die Funktion im Menüpunkt „Webprotokoll“ (zu finden unter „Sucheinstellungen“) deaktivieren.

Die Vorgangsweise ist Google-typisch. Auch bei der Buch-Digitalisierung hat Google vorher Bücher gescannt und dann um Erlaubnis gefragt, ob sie die Daten verwenden dürfen. Wenn nun ein Gericht Google verbietet, die eingescannten Buchtitel online stellen zu dürfen – glaubt einer wirklich, dass Google die Scans vernichtet? Ich glaube es nicht.

Zurück zur personalisierten Suche: Auch wenn die Personalisierungsfunktion deaktiviert ist, ist nicht erwiesen, dass Google nicht tatsächlich alles mitloggt. Wer kanns überprüfen? Niemand, denn Google lässt sich nicht in die Karten schauen und beruft sich, sollte sich ein europäischer Datenschützer beschweren, auf amerikanisches Recht. Da die Daten in den USA gespeichert sind, könnten sie nicht verpflichtet werden, einen Blick in die Datensammlungen zu gewähren.

Warum Google nie die Wahrheit sagt: Am Such-System ist das Werbesystem AdWords (vierzeilige Wortanzeigen) gekoppelt, mit dem Google sein Geld verdient. Je genauer man seinen Kunden kennt, desto größer ist die Chance, dass jemand auf eine Anzeige klickt und/oder ein Produkt kauft.

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Di, 06.10.2009 – Technischer Fortschritt versus Datenschutz

Im Rahmen der Feier “30 Jahre Datenschutzrat” durfte ich gestern im Parlament ein Kurzreferat mit dem Titel “Technischer Fortschritt versus Datenschutz” halten. Anbei mein kurzer Vortrag, über dessen Themen dann in der anschließenden Podiumsdiskussion teilweise auch weiter diskutiert wurde. Eine Kurzzusammenfassung der Veranstaltung gibt es auch auf der ORF-Futurezone.

Technischer Fortschritt versus Datenschutz

Ich befasse mich seit nunmehr elf Jahren intensiver mit den Themen Datenschutz, Privatsphäre im Zusammenhang mit technischen Entwicklungen – seit meinem Erstlingswerk als Buchautor “Im Visier der Datenjäger”, das hier im Parlament 1998 heftig diskutiert wurde und parlamentarische Anfragen ausgelöst hat. Ging es damals vor allem um Handy-Überwachung, Kundenkarten, staatliche Datensammlungen, so lässt mich seit meinem vorletzten Buch „Die Googlefalle“ vor allem das Thema Internet und Google nicht mehr los. Ich muss wieder fest halten, ich bin kein Google-Feind, sondern habe nur ein Geschäftsmodell und Geschäftspraktiken analysiert und Schlussfolgerungen abgeleitet.

Das ist auch meine Aufgabe als unabhängiger Journalist und Buchautor.

Ich will dazu beitragen, den Menschen die Kontrolle über das Internet zurückzugeben, indem ein Bewusstsein geschaffen wird. Und ich will dazu beitragen, dass andere, nämlich Google & Co. ihre geheimen Kontrollen beenden bzw. veröffentlichen müssen, warum welche Daten warum gesammelt. werden Davon sind wir aber meilenweit entfernt. – Die Situation ist dramatisch.

3 Punkte möchte ich in meinem Kurzreferat ansprechen.

1. Das Datenstriptease-Phänomen

“Connecten wir uns?” ist einer der Slogans der Gegenwart. Die sozialen Netzwerke des Mitmach-Web 2.0 boomen. im Vergleich zu 2008 hat sich die Nutzung von Facebook, StudiVZ oder Xing heuer mehr als verdoppelt. Jeder dritte Österreicher tummelt sich auch auf einer Networking-Plattform herum. Insgesamt gibt es in Österreich bereits eine Million Facebook-Nutzer, und die stellen private Informationen auf die Plattform. In der Generation der 14- bis 29-Jährigen hat bereits jeder Zweite eine virtuelle Identität angelegt.

Einer aktuellen Umfrage des deutschen Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zufolge, lassen zwei von drei Personalchefs ihre Bewerber googlen, 36 Prozent von ihnen versuchen, in sozialen Netzwerken wie Facebook und Xing Persönliches über ihre Bewerber zu erfahren. Großunternehmen recherchieren übrigens häufiger online als kleinere Firmen: Fast jeder zweite Personalchef (46 Prozent) findet „lustige“ Urlaubs- und Partyfotos gar nicht amüsant, auch von Kommentaren über den eigenen Arbeitsplatz sollte man absehen, drei von vier Personalchefs (76 Prozent) finden es inakzeptabel, wenn Angestellte abfällig über ihren Job reden.

In den Portalen verbergen sich aber noch andere Gefahren: Es gibt eine Reihe von technischen Lücken, die den unerlaubten Zugriff auf diese Informationen ermöglichen, hat das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) festgestellt. Von März bis August 2008 wurden populäre Web-2.0-Plattformen einem “Black-Box-Test” unterzogen. Die Tester sind in die Rolle normaler Web-Nutzer geschlüpft und haben sich auf fünf Privat-Portalen Myspace, Facebook, studiVZ, wer-kennt-wen und lokalisten sowie auf den Business-Netzwerken Xing und LinkedIn herumgetrieben. Ihre Conclusio: “Soziale Netzwerk-Portale gefährden die Privatsphäre”. Hauptproblem ist, dass sich die Daten oft auch außerhalb der Plattform finden lassen - ob Adressen, religiöse Orientierung, Bilder, die man eigentlich in einem geschützten Bereich abgelegt hat oder Foren- und Gästebucheinträge. Ein Problem der sozialen Netzwerke ist nämlich, dass die User freiwillig intimste Daten über sich preis geben – es werden private Daten (Gesundheitszustand, Alkoholkonsum etc.) ins Netz gestellt, ohne die Folgen zu bedenken.

2. Das Google-Phänomen

Daten freiwillig ins Netz zu stellen, ist ein Phänomen, das zweite ist, dass Unternehmen ohne unser Wissen Daten sammeln. Wir wissen nicht, was diese privaten, börsennotierten, Unternehmen, Weltkonzerne mit diesen Informationen machen. Deshalb nenne ich das zweite Phänomen auch Google-Phänomen…

Während wir das Datensammeln von staatlichen Stellen diskutieren, sammeln gewisse Private hemmungslos, ja unbehelligt würde ich sagen, allerlei Informationen: Alter, Geschlecht, Interessen, Krankheiten, Freundeskreis, Netzwerkbeziehungen, E-Mail, Dokumente. Und verknüpfen diese Informationen. Für Marketing und Sonstiges.

→ Den wenigsten ist bekannt, dass 80 Prozent der 300.000 Webseiten das Webanalyse-Tool Google Analytics integriert haben, das ohne Wissen des Website-Besuchers nicht nur Infos über ihn sammelt, sondern sie auch noch mit anderen im Google-System gespeicherten Informationen kombiniert und User-Profile anreichert.

→ Den wenigsten Nutzern von Google-Mail (G-Mail) ist bekannt (obwohl sie es beim Unterschreiben der Nutzungsbedingungen, die nie gelesen werden, akzeptieren), dass Google den Inhalt jedes Mails scannt und die passende Werbung zum Inhalt des Mails platziert.

→ Die wenigsten wissen, dass Google Miteigentümer der größten, privaten DNA-Analyse-Plattform 23andMe ist, auf der Web-Nutzer auf der ganzen Welt ihr genetisches Profil ordern und auf einer Webseite einsehen können.

→ Den wenigsten ist bekannt, dass Google die IP-Adresse eines Besuchers speichert und auswertet. Nur so ist das Ergebnis einer Umfrage zu erklären, die das Institut Marketagent.com für mein Buch durchgeführt hat: Drei Viertel der Nutzer wären laut Marketagent.com-Befragung nämlich nicht einverstanden damit, dass Google über die IP-Adresse des Computers jede vergangene Suche zuordnen könnte – auch wenn diese Informationen zur Optimierung der Suchergebnisse beitragen würden. 44,5 Prozent der Befragten wurde die Datensammelleidenschaft »stark stören«, 28,4 Prozent wurde sie »eher stören«. Nur jeder Zehnte ist der Sammelwut gegenüber gleichgültig eingestellt.

→ Ich möchte Ihnen ein Ergebnis nicht vorenthalten, das zeigt, wie sehr der Suchmaschinen-Konzern schon in die Köpfe der User vorgedrungen ist. Auf die Frage ” Stellen Sie sich vor, dass Google einige Tage nicht aufrufbar wäre. Welche Alternative wurden Sie stattdessen wählen, um nach Informationen zu suchen? Jeder siebente Internet-Nutzer hätte »keine Ahnung«, in welche alternative Suchmaschine er seine Fragen tippen könnte.

Amüsant bzw. erschreckend ist folgendes Ergebnis: 4,3 Prozent gaben in der Umfrage sogar an, so lange zu warten, bis Google wieder abrufbar ist.

Googles Prinzip lautet: Alles gratis. Doch nichts ist gratis, wir bezahlen mit unserer Privatsphäre. Wir wissen nicht, was mit unseren Daten, die auch oder vor allem auf Servern in den USA gespeichert sind, wirklich passiert. Wir haben keine Kontrolle mehr darüber. Ich will kein Schwarzmaler sein, aber bald wird die Macht von einzelnen Staaten gar nicht mehr ausreichen, um diesen Praktiken Einhalt zu gebieten. Google und bald auch Facebook werden zu viel Macht angehäuft haben. Erst kürzlich hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gebrüstet, dass sein Netzwerk mehr Einwohner als die USA habe….(300 Millionen im übrigen).

3. Das Zuschau-Phänomen

Wir sind in Gefahr, da die politischen Entscheidungsträger zuschauen, weil sie die Gefahr noch nicht erkannt haben oder nicht erkennen wollen. Sie glauben jenen, die im Auftrag dieser Firmen die Gefahr verschleiern und nur die positiven Seiten promoten. Sie glauben etwa den Google-Lobbyisten, die durch die europäischen Lande ziehen und scheinbar glaubhaft versichern, wie gut ihre Produkte für die Gesellschaft sind. Das offizielle Ziel des Defacto-Monopolisten wie Google ist, sämtliche Informationen der Welt zu ordnen und sie der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Das wahre Ziel ist, alles, was sich im Internet abspielt, zu kontrollieren, nicht nur Informationen und Services selbst, sondern auch den Nutzer – und den kann man nur dann kontrollieren und überwachen, wenn man alles über ihn weiß. Für Unternehmen wie Google oder Facebok spielt Datenschutz eine, wenn überhaupt, untergeordnete Rolle.

Unternehmen wie Google haben bereits heute die Macht, Information zu kontrollieren und damit auch Freiheit einzuschränken. Ich glaube daher, dass wir auch über die politische Dimension des Handelns von Privatunternehmen im Internet, also die Verantwortung der privaten Akteure im Internet (=öffentlicher Raum), sprechen müssen.

→ Daher fordere ich mehr Aufklärung in Schulen, die Politik muss in Bereich noch viel mehr Verantwortung übernehmen mit Unterricht an Schulen und Bewusstseinsbildung fördern – wie etwa Datenschutz-Unterricht und/oder Google- Facebook-Projekte an Schulen. Aber auch in der Politik selbst ist Aufklärung wichtig, denn oft erscheint es mir – Stichwort Google Streetview –, dass nicht einmal Entscheidungsträger wissen, wie der Datenschutz-Hase läuft. Jeder Internet-Nutzer sollte wissen, was mit seinen Daten passieren kann, wenn er sie, wie bei den sozialen Netzwerken üblich, freiwillig bekannt gibt. Und er muss wissen, wie Firmen agieren, die ohne unser Wissen Daten sammeln.

Ich möchte mein Kurzreferat aber nicht negativ schließen, sondern hoffnungsvoll. Ich hoffe, dass das Datenschutzbewusstsein in der Bevölkerung wieder so stark ist, dass nur Firmen, für die Datenschutz ein Thema ist, punkten und dass Datenjäger bald zu den Verlierern im Web gehören.

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Di, 22.09.2009 – Die Handy-Zukunft in Österreich – eine Prognose

In den vergangenen zwei Wochen habe ich die Chefs der vier österreichischen Netzbetreiber interviewt. Die vier Interviews sind am Samstag unter dem Titel „Vierkampf im verrücktesten Handyland“ im KURIER erschienen. Die Gespräche mit Hannes Ametsreiter (A1), Robert Chvatal (T-Mobile), Michael Krammer (Orange) und Bert Thoma (Drei) waren teilweise ziemlich spannend, weil ich auch „zwischen den Zeilen“ lesen bzw. interpretieren konnte. Ich wage daher eine Prognose für das Handyland Österreich anzustellen. Da das Web ja nichts vergisst, kann man mir spätestens 2012 sagen, ob ich recht hatte oder nicht…

Österreich gilt ja als Handy-Paradeland schlechthin, es gibt ja wenige Länder, in denen die Tarife derart im Keller sind, in dem vier Betreiber um acht Millionen Kunden (ok, da wären die Babys auch einberechnet), also etwa 6,4 Millionen Kunden (ab 6 Jahren) kämpfen. Uns Konsumenten kann der Wettstreit ja recht sein, weil wir dadurch günstiger telefonieren; ob er aber auch gesund ist für die Branche – durch weniger Einnahmen geht die Innovationskraft verloren, weil man weniger Geld für Neuentwicklungen hat; - ist wohl auch unbestritten. Nein, ich habe kein Mitleid um die Branche, sie dürfte wohl noch ausreichend Gewinne erzielen, wenn man das Werbebudget und das Sponsoring betrachtet. Aber wie es Drei-Chef Bert Thoma anmerkte: Unterm Strich ist die Branche rot, vor allem sein Unternehmen. Und daher wird sich die Branche ändern. Ich gehe davon aus, dass wir 2010, spätestens 2012 nur noch drei Betreiber im Land haben. Einer wird von der Bildfläche verschwinden und das wird, das wage ich zu behaupten, der jüngste und kleinste, also Drei sein.

Wie könnte die Handy-Landschaft 2010/2012 aussehen. Ich habe mir da folgende Szenarien überlegt und auch eine Wahrscheinlichkeit „errechnet“.

Szenario 1: Drei bleibt Drei - Wahrscheinlichkeit: 0 %

So innovativ der jüngste Betreiber auch ist, es fehlt an Umsätzen. Drei wird mit seinen derzeit 600.000 Kunden nicht zum vierten Big Player werden und auch keine Gewinne einfahren. Die Geduld des Eigentümers hat Grenzen und die endet spätestens 2012.

Szenario 2: A1 kauft Drei - Wahrscheinlichkeit: 5 %

Die Mobilkom bzw TA könnte sich Drei zwar leisten, allerdings würde der Regulator (RTR) diesen Deal nicht genehmigen. Man kann dem Martkführer nicht noch stärker machen. Obwohl Drei mit A1 kooperiert – dort wo man kein Drei-Netz hat, telefoniert man über A1. Aber das ist reines Geschäft, ist kein Zeichen für eine gewisse Annäherung oder Nähe.

Szenario 3: T-Mobile kauft Drei - Wahrscheinlichkeit: 25 %

Was durchaus möglich erscheint, hängt aber von zwei Komponenten ab: Erstens müsste die Mutter Deutsche Telekom dem Deal zustimmen und zweitens wiederum die RTR – was ich aber ob der Übernahme telerings durch T-Mobile im August 2005 als eher unwahrscheinlich halte; einen zweiten Betreiber wird T-Mobile in Österreich nicht kaufen dürfen.

Szenario 4: Orange kauft Drei – Wahrscheinlichkeit 75 %

Das ist für mich die wahrscheinlichste Variante, was aber nicht mit der Farbe Orange zu tun hat, die in der CI beider Betreiber vorkommt; Dieser Deal von langer Hand vorbereitet. Ich gehe nämlich davon aus, dass Hutchison 3G im Gesamtpaket verkauft wird – alle Drei-Niederlassungen auf einmal. Drei ist defizitär, machte im abgelaufenen Jahr zwar ein positives Ergebnis, das ist allerdings nur auf den Verkauf von Hutchison 3G Australia zurückzuführen. Da Hutchison-Whampoa-Chef Li Ka-shing sein Gesicht bewahren muss, wird es in einem ersten Schritt zu einer internationalen Beteiligung eines Betreibers (Orange, T-Mobile, Vodafone etc.) an Hutchison 3G kommen, in weiterer Folge dann zu einem Management-Buyout und zur Komplettübernahme. Ich glaube, dass Orange da die besseren Karten hat, bzw. das größere Interesse, man ist voll auf Expansionskurs – dieses Gefühl hatte ich, als ich den weltweit für Mobilfunk zuständigen Orange-Vicepresident Olfa Swantee interviewte.

Szenario 5: T-Mobile und Orange fusionieren – Wahrscheinlichkeit 10 %

Es gibt derzeit weder von T-Mobile noch von Orange Anzeichen einer Annäherung. Zwar hat T-Mobile-Chef Robert Chvatal mir gegenüber gemeint, dass er an Kooperationen interessiert sei, aber mir scheint, dass er da eher eine Kooperation mit der Mobilkom anstrebt – Basisstationen-Sharing. Hier müsste aber wieder die Mobilkom mitspielen, was ich wiederum ein wenig bezweifle. Ich rechne nicht damit, dass Orange mit T-Mobile fusionieren wird (wie in GB), noch wird T-Mobile Orange kaufen, wie in Holland 2007.

Ich könnte noch weiter spekulieren, denn ich gehe auch davon aus, dass T-Mobile oder Orange ins IPTV-Business (Internet Protocol TV a la aonTV) einsteigen, zum Kabelnetzbetreiber werden. Vor allem Orange hat hier gute Karten, immerhin ist Orange der größte IPTV-Anbieter in Europa. Es wäre also nur logisch, dass Orange auch in Österreich so was wie OrangeTV anbietet – und das setzt wiederum voraus, dass man sich einen Kabelnetzbetreiber zulegt. Die logische Schlussfolgerung überlasse ich meinen Lesern…

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Mo, 14.09.2009 – Die Zukunft des Buchs

In der Wiener Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien findet heute um 19 Uhr eine interessante Podiumsdiskussion zum Thema

Die Zukunft des Buchs

statt. Ich werde die Diskussion leiten und freue mich darauf, weil das Thema für mich nicht nur als Konsument, sondern auch als Buchautor und Journalist relevant ist. Die Diskussionsteilnehmer sind:

Gerhard Ruiss (Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren)
Martin Micko (Deputy Marketing Director SONY Austria)
Josef Pretzl (Geschäftsführer Thalia Buch & Medien)
Christian Jahl (Leiter der Hauptbücherei)
Helmut Schneider (Chefredakteur wien.live)

Im Rahmen der SONY E-reader-Leselounge werden in einer eigens dafür ausgestatteten Leseecke BesucherInnen der Hauptbücherei e-Reader gratis zur Verfügung gestellt, und ihnen so ermöglicht, eine neue, vieldiskutierte Technologie kennezulernen.

Nicht nur AutorInnen, Verlage und der Buchhandel, auch Bibliotheken müssen sich der Digitalisierung des Buchs stellen und sich mit ihren Konsequenzen kritisch auseinanderzusetzen. Die aktuelle Diskussion versucht, Chancen, Möglichkeiten und Grenzen zu konfrontieren.

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Fr, 11.09.2009 – Interview mit einem Evangelisten - Guy Kawasaki sucht ein neues Google

Wenn unzählige Fans auf der ganzen Welt neue Apple-Produkte wie Popstars abfeiern, dann ist das zum Teil die Schuld von Guy Kawasaki. Der heute 55-jährige Hightech-Guru aus San Francisco verwandelte bereits in den Achtzigern Apple-Kunden mit gezielten Aktionen in ergebene Jünger der Firma. Heute steckt Kawasaki über sein Unternehmen “Garage Technology Ventures” Geld in die Internet-Ideen junger Start-up-Firmen. Im Vorfeld der Veranstaltung “NET-WORK” der Wirtschaftskammer Österreich konnte ich mit ihm ein Interview führen (danke an Businesskitchen.at), das im KURIER erschienen ist. Hier die ungekürzte Version.
Meine persönliche Conclusio steht am Ende des Interviews.

Gerald Reischl: Sie sind einer der wichtigsten Technik-Blogger der Welt und nutzen den Online-Dienst Twitter. Wie viele Ihrer 170.000 Leser kennen Sie persönlich?
Guy Kawasaki: Ich schätze 50.

Sie selbst folgen 160.000 - Sie können doch nie alle Tweets lesen?
Macht da Twitter noch Sinn?

Ich folge jedem, der mir folgt, aus Höflichkeit. Ich lese
aber Tweets nicht, ich antworte nur auf Fragen, die man mir schickt.

Habe ich gestern gemacht, Sie haben nicht geantwortet.

Wohl übersehen.

Während unseres Interviews werden, wie ich sehe, weitere Tweets
abgesetzt. Sie twittern nicht selbst?

Die Tweets setzen sich aus Meldungen aus RSS-Feeds zusammen, die
automatisiert zu Tweets werden, das sind neue Nachrichten von meinem
Portal Alltop. Dann habe ich ein Team aus drei Leuten, die für mich
twittern. Aber die kennzeichnen diese Nachrichten entweder mit AC, GR
oder NC.

Mark Zuckerberg hat kürzlich damit gebrüstet, dass Facebook mehr
“Einwohner” habe als Europa. Könnte es einmal Staaten im Web geben,
mit virtuellen Landesgrenzen?

Zuckerberg hat das gesagt? Wenn er Mitglieder hätte, die für sein
Service bezahlen, wäre das ein interessanter Ansatz, aber so? Nein, es
wird keine virtuellen Staaten geben.

Wenn man sich das Web anschaut, gibt es vor allem Portale, die in den
USA entstanden sind. Europäische sind Mangelware. Europa hat
offensichtlich keine IT-Identität.

Offensichtlich gehen alle, die in ihrem Heimatland nicht erfolgreich
sind, in die USA. Scherz. Nein, im Ernst. Viele glauben, US-Ideen
kopieren zu müssen, und das ist falsch. Außerdem ist es offensichtlich
in Europa so, dass jemand, der einen Misserfolg eingefahren hat,
stigmatisiert ist und als Verlierer gilt. Und das vier Jahrhunderte
lang. Uns interessieren Familienhistorien oder Namen, ob Habsburg oder
sonst wer, nicht, es geht um die Idee. Auch ich hatte schon einige Male mit
Startups einen Misserfolg eingefahren. Aber wer innovativ ist, erleidet
manchmal auch einen “Bauchfleck” (frei übersetzt, Anm.)

Derzeit ist Google an der Macht. Wird Google immer das Internet
dominieren?

Nein, nichts ist für ewig. Wo ist Lotus heute? IBM? Es wird irgendwann
einmal ein anderes Google geben. Ich bin derzeit auf der Suche nach
diesem neuen Google.

Wird Microsoft wieder die Top-Firma im IT-Business?

Microsoft darf man nicht abschreiben, Microsoft ist eine Top-Firma, von
ihnen kommt das erfolgreichste Betriebssystem, Microsoft ist nicht so
schlecht, wie manche glauben. Außerdem ist ihnen mit Bing eine
exzellente Suchmaschine geglückt, die wirklich sehr gut funktioniert.
Ich frage mich ehrlich, warum sie mit Yahoo! kooperieren.

Werden alle regionalen sozialen Netzwerke in einen weltweiten Verbund
einfließen?

Ich denke schon, weil es egal ist, wo sich die Person befindet.

Nutzen Sie Facebook?

Nicht wirklich, für mich ist Twitter die perfekte Plattform, um meine
Alltop-Plattform erfolgreich zu machen, das ist mein Ziel. Twitter ist
ein gutes Marketing-Tool.

Was würden Sie einem jungen Start-up empfehlen, um erfolgreich zu sein,
um Geldgeber zu finden?

Einen Prototyp bauen. Früher einmal war es so, dass man mit einer
Powerpoint-Präsentation, einer Projektbeschreibung und einem
Business-Plan zu einem Geldgeber gekommen ist, erst dann hat man mit
zwei Millionen Budget den Prototyp gebaut. Heute ist es umgekehrt. Das
Service muss im Ansatz fertig sein. Es ist ja alles kostenlos im Web,
alles Open Source, ob Twitter, Facebook oder MySpace, alle bestehen aus
Teilen, die man gratis bekommt.

Sie werden ja mit vielen Ideen konfrontiert, Ihr Garage Technology
Ventures investiert ja in gute Ideen. Wie viele werden bei Ihnen
vorstellig?

Früher waren es tausende pro Monat, heute sind es 2 bis 3 am Tag. Aber
99,9 Prozent der Ideen sind nicht smart.

Aber es ist nicht einfach zu entscheiden, ob etwas smart ist oder
nicht, das weiß man im Voraus ja nicht.

Stimmt, Google war auch die siebente Suchmaschine damals, und dass
YouTube mit einem Video, auf dem man sieht, wie jemand ein Mentos in
eine Flasche Coke light wirft, so abhebt, hätte sich auch keiner
gedacht.

In wie viele Projekte investieren Sie?

In vier bis fünf Projekten pro Jahr, immer zwischen 250.000 und 500.000
Dollar. In 16 Projekte haben wir uns bis dato beteiligt.

Wie viele davon sind erfolgreich?

Etwa ein Drittel davon.

In Ihrem - mittlerweile neunten - Buch schreiben Sie über “Die zehn
größten Lügen von Entrepreneurs (Unternehmer)” - was ist die
größte?

Die größte ist, dass die Finanzprognosen immer 100 Mal zu hoch
angesetzt sind. Im Businessplan wird - konservativ berechnet - von
einem Umsatz 500 Millionen Dollar nach fünf Jahren gesprochen. Wenn man
sich die Firma in fünf Jahren anschaut, ist sie entweder nicht mehr
existent oder hat nur 5 Millionen Umsatz.

Webdienste sind vor allem aus den USA, fallen Ihnen europäische bzw.
österreichische Web 2.0-Plattformen ein?

Jajah, die berate ich auch, und Popurls. Letzteres Portal war meine
Inspiration für Alltop.

Sonst keines? Nie etwas von 123people, Tupalo oder Soup.io gehört?

Nein, sagt mir nichts.

Im Web hat sich die “Alles-ist-gratis-Mentalität” durchgesetzt. Wie
kann man im Web Geld verdienen? Denken wir an Twitter oder Facebook.

Also wenn Facebook nicht mehr kostenlos wäre, würden die Nutzer
abziehen. Anders Twitter, Twitter hat großes Potenzial, ich würde ein
Text-Message-Service integrieren. 100 Nachrichten sind kostenlos,
Nachrichten darüber hinaus würden vergebührt.

Das ist eine Variante, eine andere?

Im Web Geld mit Werbung zu verdienen, ist schwer, da braucht man 20 bis
30 Millionen Page-Impressions pro Monat. Aber man kann digitale Güter
vertreiben. Digitale Schuhe für Spiele, oder digitale Rosen. Man kann
Menschen im Web mit digitalen Rosen beschenken und wenn er viele hat,
weiß er, dass er beliebt ist.

Ich, bzw. die meisten Menschen würden sich über echte Rosen wohl mehr
freuen.

Das war ein Beispiel, es geht im Prinzip darum, zahlenden Nutzern mehr
Funktionalität zur Verfügung zu stellen, mehr Features.

Sie waren früher bei Apple und waren ein so genannter Apple-Evangelist,
aus Kunden sollten Missionare werden. Bei Apple ist es gelungen,
Apple-Nutzer sind Fans, manchmal sogar fanatisch, das gelingt bislang
keinem Unternehmen, oder doch?

Virgin.

Wie Virgin? Sie meinen Richard Bransons Unternehmen?

Ja.

Der wäre mir nie und nimmer in den Sinn gekommen.

CONCLUSIO:

Guy Kawasaki kocht auch nur mit Wasser. In meiner journalistischen Laufbahn habe ich bereits mehrere “digitale Apostel”, “Evangelisten” etc. interviewen können - Nicholas Negroponte, Esther Dyson zum Beispiel und nun auch Guy Kawasaki. Er ist ein gescheiter Mann, allerdings ist er Amerikaner und versteht es, sich gut zu verkaufen. Meiner Meinung nach gibt es auch in Europa eine Vielzahl von Experten, die wohl genauso viel wissen, wie ein Herr Negroponte oder Herr Kawasaki, allerdings nicht so anerkannt sind, wie die IT-Evangelisten aus dem Silicon Valley. Der Prophet aus dem eigenen Land….

Seine Tipps sind für jene, die sich intensiv mit dem Web beschäftigen und die Entwicklung beobachten nichts Neues. Gut verpackt, rethorisch gut präsentiert, lösen sie bei vielen eine Faszination aus, unreflektiert werden seine Aussagen übernommen und als das Um und Auf angesehen. Allein die Tatsache, dass er das Kommunikationsmedium Twitter als Marketing-Instrument missbraucht, von drei Mitarbeitern twittern lässt und nur sporadisch auf Fragen reagiert, sagt viel aus. Ich habe mir mein Bild gemacht und folge ihm ab sofort nicht mehr auf Twitter…denn eigentlich nutzt er Twitter als Spam-Verteilungsmaschinerie…

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So, 06.09.2009 – Das Revival

Die einen haben mich „gerügt“, weil mein Blog unaktuell ist (zuletzt vergangene Woche auf der IFA in Berlin, der letzte Eintrag stammte aus dem Vorjahr); die anderen, wie mein vorbildlicher Kollege und Freund Georg Holzer, haben mich dazu ermuntert, wieder aktiv zu werden.

Die neunmonatige Blog-Pause hatte verschiedene Ursachen (sie sollen keine Ausrede sein):

Da gab es zum einen einige berufliche Gründe – mein fast sieben Jahre dauerndes ORF-Engagement bei „Willkommen Österreich“, „Gut Beraten Österreich“ und zuletzt „Konkret“ ist nach etlichen „turbulenten“ Monaten, die ich da nicht näher beschreiben will, mit Anfang April „ausgelaufen“ – wobei – da fällt mir ein: man hat mir nie eine offiziellen Grund genannt und ist nie mit mir in Kontakt getreten….man hat sich einfach nicht mehr gemeldet und nicht einmal auf eMails reagiert. Typisch?

Im ORF-Radio Wien gibt’s mich aber nach wie vor…die Montag-Sendungen mit Christian Ludwig machen auch Spaß…

Im KURIER gab es einige neue Projekte wie etwa die „tv.woche mit techno“, die viel Zeit und Engagement beansprucht hat. Parallel strukturieren wir auch das gesamte Digital-Ressort neu – Stichwort „integriert“.

Nicht zuletzt muss ich auf meine Buch-Projekte verweisen – Die Google-Falle ist nach wie vor ein aktuelles Thema, an der englischen Version arbeite ich grad. Zudem habe ich in den vergangenen Monaten am Buch des deutschen Soziologen Bernd Vonhoff „Erfolgsfaktor Sinn – die Entdeckung zur Zufriedenheit“ (es erscheint Mitte September) als Co-Autor mitgearbeitet.

emil.jpgDer schönste Hauptgrund meiner Blog-Abstinenz heißt aber Emil, mein bald neun Monate alter Sohn. Er hat mir einfach gezeigt, dass es wichtiger ist, die noch verbliebene Freizeit mit seinem Kind zu verbringen. Sein Lächeln holt mich immer wieder „herunter“, lasst mich diverse Probleme vergessen. „Emil hat mein Leben verändert, er zeigt mir täglich neue, bislang unbekannte Seiten des Lebens und lässt mich erkennen, wie wichtig es ist, sich mit Themen wie „Sinn“ zu beschäftigen.“ (Das ist eine kleine Passage aus dem “Danke” im neuen Buch)

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Do, 27.11.2008 – Heute in der ORF-Sendung “Konkret” (18.30): Vorsicht, Internet-Abzocker!

Ein Phänomen im deutschsprachigen Raum sind Webseiten, die mit Gratis-Diensten locken, in Wahrheit aber überteuerte Abonnements verkaufen. Mehrere Tausend Österreicher tappen jährlich in die Falle, in den vergangenen Wochen registrieren die Konsumenten ein verstärktes Aufkommen in Österreich. Gemeinsam mit meinem Kollegen Tom Uher habe ich mir die Methoden der Abzockerseiten im Internet näher angesehen und gebe Tipps, wie man sich davor schützen, bzw. wie man die schmutzigen Tricks entdecken kann.

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Mo, 24.11.2008 – Photo 2.0

Bei der gestern im Austria Center Vienna statt gefundenen Photoadventure habe ich einen kurzen Vortrag zum Thema “Photo 2.0″ gehalten - über die aktuellsten Trends der „Selbstdarstellung“ im Web 2.0 wie bei Flickr und über die Ministock-Agenturen wie iStockphoto, Stockxpert etc. Leider hat das Web im Vortragssaal E1 nicht funktioniert, so konnte ich die erwähnten Seiten nicht zeigen. Anbei die Präsentation, damit man die Links “nachsurfen” kann.

photoadventure.ppt

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Do, 13.11.2008 – Heute in der ORF-Sendung “Konkret” (18.30): Handys mit Zusatzfunktionen für jedes Alter

Die Sorge, dass die Generation 60plus mit der modernen Technik nichts anfangen kann, ist unbegründet. Wir - Tom Uher und Geral Reischl - haben heute fünf Senioren vor die Kamera gebeten, um die neuesten Mobiltelefone - insgesamt neun Modelle - zu testen. Fakt ist: Nicht alle Senioren wollen ein Senioren-Handy und: Wir waren vom enormen Handywissen der älteren Generation überrascht.

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